Urgeschmack-Podcast #7: CrossFit

CrossFit. Dieser Podcast ist eine Audio-Version des Artikels “CrossFit“. Sie können den Podcast direkt hier bei Urgeschmack hören oder auch kostenlos über iTunes abonnieren. Eine weitere Möglichkeit ist der Urgeschmack-Podcast Feed.

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16 Kommentare zu “Urgeschmack-Podcast #7: CrossFit

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  1. Sebastian winkler

    Hi ihr Sportsfreunde, beim Crossfit sehe ich folgende Problematik.

    1. Höchsten Laktatwerte zwischen 40 und 120 s (anaerober laktazid)
    2.Verschiedene Störungen durch Areal Formatio Reticulares im Zns vor allen Bewegungskoordinative Muster
    3. Kalziumstörungen durch niedrigeren PH Wert
    4. Kontraktions Einschränkungen durch Laktatwerte
    5.Frequenzierungs und Reqrutierungsstörungen durch Anhäufung verschiedener Stoffwechselendprodukte was einer deutlichen Einschränkung der Bioproteinsynthese nach sich zieht (suboptimale Kraftentwicklung)
    6.Wettkampfcharakter

    Ich denke wenn wir Last,Ausführungsgeschwindigkeit, Zeit und Bewegungswinklel wissenschaftlich Zerlegen und dabei noch Substratauschöpfung sowie periphere und zentralnervöse Mechanismen untersuchen kann kein klarer Beleg für ein gesundheitsdefinierten Sport manifestiert werden.

    Es sollte jedem klar werden, dass Sportübungen die unter Wettkampfdruck, Schnelligkeit, hoher Wiederholungszahl sowie in verschiedener Reihenfolge nacheinander absolviert werden, eine Menge darunter leiden wird. Allein nur die geringe Vorstellung wie lange richtige Squats im Leistungsbereich bei Gewichthebern bis zur Vollendung geübt werden, muss ersichtlich sein welche Muskelgruppen und koordinative Muster zu erstreiten sind.

    Bei Fragen stehe ich jederzeit auch telefonisch zur Verfügung.

    In bester Gesundheit Grüsst PT Sebastian W.

    1. Felix

      Moin Sebastian,
      deine Bedenken setzen voraus, dass man CrossFit unter ganz bestimmten Umständen (Wettkampfcharakter etc) betreibt. Das ist ja nicht per se der Fall.

      1. Tom

        Servus, crossfit wird aber immer im wettkampfcharakter trainiert. d.h. man trainiert immer nach zeit. so schnell wie möglich, siviele runden wie möglich in einer bestimmten zeit etc.

        1. Felix

          Nicht jeder trainiert auch allein so verbissen, dass er dies einen Wettkampf mit sich selbst nennen würde. Insofern würde ich dir nicht zustimmen. Auch, wenn ich die verbreitete Kerndefinition (constantly varied functional movements performed at relatively high intensity) betrachte, sehe ich da keinen Zwang zum Wettkampf.

          1. Tom

            naja, ein WOD ist immer auf Zeit, daher ist IMMER wettkampfcharakter angesagt. wie sollte man 20 ringdips und 14 thrusters auf zeit 5 runden sonst verstehen? man kann ja nicht aufhören, wie man es selbst viell. machen würde. das WOD wird zu ende gebracht. 10 cleans, 10 pullups, 20 wallballs 5 runden auf zeit. etc. immer wettkampfcharakter

  2. Cross

    Hey Felix,

    ich als CrossFitter fand deinen Podcast super und die Beschreibung sehr treffend. Meiner Meinung nach ist kein Training so effektiv wie CrossFit – gepaart mit Paleo bringt es nicht nur die Figur enorm in Schuss, sondern schafft ein super Fitness-Level.
    CrossFit war zudem ein Grund, mich Paleo zu ernähren. Meine Leistung konnte ich seitdem noch ein ganzes Stück steigern.

    Weiter so, finde Urgeschmack einfach super !

  3. CrossFitter

    Hey Felix,

    ich als CrossFitter fand deinen Podcast super und die Beschreibung sehr treffend. Meiner Meinung nach ist kein Training so effektiv wie CrossFit – gepaart mit Paleo bringt es nicht nur die Figur enorm in Schuss, sondern schafft ein super Fitness-Level.
    CrossFit war zudem ein Grund, mich Paleo zu ernähren. Meine Leistung konnte ich seitdem noch ein ganzes Stück steigern.

    Weiter so, finde Urgeschmack einfach super !

  4. Michael

    kennst Du MovNat? Find ich fast noch besser, ist zwar ein eingetragenes Markenzeichen, aber die Grundidee dahinter finde ich sehr interessant.

    Michael

    1. Felix

      Hi Michael,
      über MovNat habe ich schon viel gelesen. Ähnliche Angebote gibt es auch in Deutschland. Die Grundidee ist in der Tat interessant und von CrossFit im Kern nicht weit entfent: Natürliche Bewegungen. Letztlich muss da jeder sein optimales Paket finden. Für mich ist die Bewegung in der Natur jedenfalls erheblich interessanter als in einem Fitnesscenter oder einer Garage.

  5. Stephan R

    Felix,

    wem körperliche Gesundheit wirklich wichtig ist, dem ist Crossfit nicht unbedingt zu empfehlen.

    Es ist wahr, dass Crossfit im gewissen Maße wünschenswerte körperliche Veränderungen produziert. Die Idee ein Trainigsprogramm so zu gestalten, so dass die körperlichen Aufgaben im Alltag einfacher gestaltet werden können, erscheint sehr plausibel.

    Allerdings reicht es lediglich aus, einfach mal im offiziellen Crossfit Forum unter der Rubrik “INJURIES” selbst zu sehen, welche Vielfalt an verschiedenen Verletzungen der unvorteilhaft dynamische und sehr wuchtige Trainingsstil produziert. (http://board.crossfit.com/)

    Zum Teil werden unerfahrene Trainierende mit Übungen konfrontiert (z.B. dynamisches Gewichtheben), für die sie einerseits nicht die erforderliche Technik noch die nötige Kraft haben. Durch eine z.T. extreme Überstrapazierung der Gelenke, Muskeln und der Bänder ist so das Risiko sich zu verletzen unverhältnismäßig hoch. Das Paradebeispiel dafür ist der “Kipping Pullup”. Bei dieser Variation des Klimmzuges wird die Schwungkraft der gesamten Körpermasse genutzt, um das Hochziehen an der Stange zu erleichtern. Für jüngere Trainierende mag der körtperliche Schaden noch nicht merkbar sein, aber die unnatürliche Belastung auf das komplexe Zusammenwirken des Schultergelenks macht sich erst später negativ bemerkbar.

    Ich selbst befasse mich mit der menschlichen Biomechanik und eine Vielzahl der Übungen bei Crossfit sind schlichtweg äußerst schädlich für Gelenke und Sehnen. Der Körper wird in seiner physiologischen Kapazität zu stark überstrapaziert.

    Wenn man wirklich etwas für seine körperliche Gesundheit machen möchte, sollte man vor allem sicheres, hoch intensives, langsames Intervalltraining betreiben, das einerseits sehr zeiteffizient und andererseits hervorragende Muskeladaptionen hervorruft. Ich selbst trainiere wöchentlich bei KIESER Training 2x Woche jeweils 20 Minuten mit hervorragenden Ergebnissen.

    Das ist meine Meinung zu Crossfit, die man nicht mögen muss.

    1. Felix

      Hi Stephan,
      CrossFit beschreibt ein Trainingskonzept. Das ist per se nicht schädlich. Es kommt immer darauf an, was man daraus macht. Ich stimme dir voll und ganz zu, dass das, was “der Kult” oder wie auch immer man es nennen mag, daraus macht, meist sehr bedenklich ist. Der Wettbeweb mit anderen ist es, der es mMn gefährlich macht. Das ist aber bei allen Sportarten so. Du kannst dir auch beim SKifahren die Haxen brechen oder beim Spazierengehen mit dem Fuß umknicken.
      Es ist eines jeden eigene Verantwortung, wie er sein Training letztlich gestaltet. Wenn jemand meint, an die Grenzen seines Körpers gehen zu müssen, dann ist das Verletzungsrisiko grundsätzlich höher als bei jemandem, der vorsichtig und sorgfältig vorgeht.
      “Die Übungen bei CrossFit” – was meinst du damit? Kniebeugen, Rumpfbeugen, Kreuzheben… das ist doch alles nichts neues. CrossFit hat keine neuen Übungen erfunden, es kombiniert sie lediglich nach einer bestimmten Methode. Insofern wird da ohnehin etwas zu viel Wirbel drum gemacht, denke ich.

        1. Felix

          Das ist nur der Fall, wenn man religiös an crossfit.com oder einem Gym hängt. Die Kerndefinition sagt nichts von WOD oder Wettkampf. Das wird dir der Herr Glassman auch gerne bestätigen.

    2. Tom

      also 2×20 min kiestertraining als effektiv darzustellen, finde ich mutig. es kommt halt darauf an was für ziele erreicht werden sollen. A und O bei crossfit ist das “downscaling” also das anpassen der gewichte/übungen an das eigene leistungsniveau. gerade übungen wie kniebeugen (bis zur vergasung bei crossfit), kreuzheben, umsetzen, stoßen, reißen…beugen verletzungen eher vor, als dass sie diese hervorrufen. eine gut entwickelte muskulatur schützt gelenke, sehnen, wirbel. mit kiesertraining bleibt man stets unter dem menschlichen leistungsniveau

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