Es gibt kein Superfood

Kein Superfood - sondern echte Lebensmittel»Getrockneter Kameldung ist ein echtes Superfood«, äußert die junge Dame an der Smoothiebar mit wissendem Nicken. Es ist der neueste Renner nach Heidelbeeren, Schoko­lade, Avocadokernen und Petersilie. Unschein­bare Lebensmittel mit Wunderwirkungen: Der Begriff Superfood hat sich als Klassifizierung verschiedenster Nahrungsmittel durchgesetzt. Tatsächlich ist der Begriff eine Worthülse.

Das Fundament für den Mythos des Superfood legt die dritte Welle des Nährstoffismus. Diese Ideologie des Ernährungsreduktionismus führt zu einer systema­tischen Suche nach solchen Lebensmitteln, die möglichst viele vermeintlich hilfreiche Nährstoffe enthalten.

Die Jagd nach Superfoods basiert auf ungeprüften Annahmen:

  1. Die anvisierten Nährstoffe sind bedingungslos vorteilhaft.
  2. Wir wissen genau, wie viel davon der Körper tatsächlich aufnimmt.
  3. Mehr ist besser und mehr kann nicht schaden.

Diese Thesen vereinfachen das Weltbild und stimulieren so die Fantasie. Denn Superfood nimmt seinen Anfang in Wünschen und Sehnsüchten.

Wie entsteht ein Superfood?

Wer möchte nicht das gefürchtete und noch immer teils mystische Wort in einer Dia­gnose vermeiden: Krebs? Die Vorstellung, man könnte mit einem einfachen Lebens­mittel seine Gesundheit kontrollieren und ewig gesund, jung und faltenfrei bleiben, klingt verlockend. Superfood bietet den Medien eine Möglichkeit, mehr Geschichten zu erzählen. Verbraucher hören diese Geschichten gerne und erzählen sie weiter. Die Industrie kann mit dem neuen Begriff auf alten Produkten (zum Beispiel Heidelbeeren oder Schokolade und natürlich Margarine mit Chiasamenextrakt) mehr verkaufen. Es haben also alle etwas davon.

Wenn sich an der Kakaobohne nichts geändert hat, warum sollten wir sie künftig nicht mehr nur Kakaobohne nennen, sondern auch noch Superfood? Weil der Gedanke fes­selt.

Hilft es wirklich?

Tatsächlich ist der Nachweis gesundheitlicher Vorteilhaftigkeit eines Nährstoffs kaum zu erbringen. Das demonstriert das Phänomen, welches der Volksmund uner­träglich als »Zu jeder Studie gibt es eine Gegenstudie« bezeichnet. So gibt es zum Beispiel zahlreiche Studienergebnisse, die Calcium in der Ernährung als sehr wirksam und zugleich als wirkungslos etwa für die Knochengesundheit bezeichnen. Die Ursache dafür liegt nicht allein in der unterschiedlichen Qualität der Studiendurchführung, sondern im zugrundeliegenden Prinzip. Wir testen Nährstoffe mit der Herangehens­weise der Pharmaindustrie, also wie Medikamente. Jedoch wirken Nährstoffe stets erheblich komplexer und im Kontext mit anderen Lebensmitteln. So fand man in Metaanalysen (Analysen einer Reihe von Analysen) heraus, dass weder Vitamin D, noch Calcium sich wirklich vorteilhaft auf die Knochengesundheit auswirken. Erst beide Stoffe zusammen wirken. Zu diesen Problemen des Kontextes gesellen sich grundsätzliche ethische Probleme bei der Studiengestaltung (darunter die Frage, ob man den Menschen der Kontrollgruppe überhaupt einen vermutlich vorteilhaften Stoff vorenthalten darf).

In der überwiegenden Zahl der als Superfood bezeichneten Lebensmittel basiert die Behauptung jedoch auf genau solchen isoliert betrachteten Nährstoffen. Deren Wirk­samkeit ist aus den genannten Gründen jedoch fragwürdig. Darüber ist offen, ob eine überdurchschnittliche große Dosis wirklich ausschlaggebend ist und ob nicht gar die Gefahr einer Überdosis besteht.

Wo landet das Superfood?

Mitursache für die ambivalenten Studienergebnisse ist der Kontext der Ernährung und des gesamten Lebenswandels: Nährstoffe stehen in Wechselwirkungen und jeder Mensch ist anders. Jeder Darm verdaut anders. Wir wissen nicht, welcher Anteil eines Lebensmittels genau dort im Körper ankommt, wo er theoretisch optimal aufgehoben wäre. Auf den Verbleib des Lebensmittels nach der Reise in den Mund haben nicht nur unsere Darmbakterien, unser Magenmilieu, unser Hormonsystem und die übrigen verzehrten Lebensmittel Einfluss, sondern schon die Art und Dauer unserer Kaube­wegung.

Selbst wenn wir hinsichtlich der Wirksamkeit der isolierten Stoffe der Superfoods Gewissheit hätten (was nicht der Fall ist) wissen wir im Einzelfall nicht, ob dies über­haupt anwendbar ist oder ob der Großteil des Nährstoffs unbehelligt den Darm passiert.

Überdosis durch Superfood?

Wenn wir nicht genau wissen, welcher Nährstoff nun wirklich vorteilhafte Wirkungen auf uns hat, dann wissen wir auch nicht, ab welcher Dosis ein Nährstoff definitiv zum Gift wird. Gibt es eine Kakao-Überdosis? Kann man zu viele Heidelbeeren essen? (Als jemand mit einer Heidelbeerplantage in der Nachbarschaft gehe ich letzterer Frage seit einigen Jahren nach und kann, zumindest bei über 1 kg täglich für mehrere Wochen, über keinerlei kurz- und mittelfristige Beschwerden berichten, die über blaue Finger hinausgehen.) Zahlreiche Fälle von Vitaminvergiftungen (Hypervitaminose) sind bekannt und meist die Folge einer zu freimütigen Einnahme von Nahrungs­ergän­zungs­mitteln. Es bestätigt sich Paracelsus' These »Es ist Gift in allem.« Tatsächlich bestätigte vor wenigen Jahren eine Analyse von über 250 Studien: Fast jedes Lebens­mittel bringen wir mit Krebs in Verbindung, wobei die Studien angesichts meist schwacher Zusammenhänge die Effekte überproportional betonen.

Im Kontext der Ernährung ist im Übrigen auch relevant, was wir nicht essen: Ernährt man sich ausschließlich von den sogenannten Superfoods Heidelbeere, Kakao und Chiasamen, ist beispielsweise eine adäquate Proteinversorgung unwahrscheinlich.

Wir wissen also nicht genau, wie einzelne Nährstoffe wirklich auf uns wirken, ob sie überhaupt da ankommen, wo wir sie uns wünschen und ob sie dann nicht aufgrund der hohen Dosis mehr schaden als nutzen.

Superfoods ergeben keinen Sinn

Der Mensch lebt seit Beginn seiner Zeit von zigtausenden Lebensmitteln. Es ist nicht einmal plausibel, dass es darunter nur einige wenige geben sollte, die ihm optimale Gesundheit ermöglichen und die wir erst heute entdecken. Die Gesetze der Natur, der Evolution hätten solche Lebensmittel schon vor Millionen von Jahren zu unserer bevorzugten Nahrung gemacht und sie fest in unserer Tradition verankert.

Der Gedanke des Superfood klingt nett. Doch so sehr wir es uns wünschen, es gibt kein einzelnes Wundermittel der Ernährung, das alle Leiden der Menschheit beseitigen kann. Den einzigen Nachweis einer wirklich langfristig gesunden Ernährung finden wir in den Traditionen unserer Kulturen. Was wir schon immer gegessen haben, hat offen­sichtlich unser Überleben gesichert. Der Blick auf die Tische gesunder Familien in der ganzen Welt zeigt eine kaum fassbare Vielfalt von Lebensmitteln. All diese Ernäh­rungsformen scheinen unmöglich vereinbar zu sein. Doch es gibt Gemeinsamkeiten und wiederkehrende Themen: Selbstgekochtes, vielseitige Ernährung und Rücksicht auf die Lebensumstände.

Traditionell essen Menschen keine Nährstoffe. Sie essen Nahrungsmittel. Nämlich solche, die sie in ihren Lebensstil integrieren können. Meist ist dies eine Balance ver­schiedener Lebensmittel, die zugleich einen ausgewogenen Nährstoffcocktail darstellt. In diesem Sinne könnten wir Superfood umdefinieren und den Begriff ausweiten auf all das, was wir täglich in unseren Alltag als Nahrungsmittel integrieren und was uns zugleich schmeckt, befriedigt, nährt und nachhaltig versorgt.

Oder wir können den Begriff aufgeben und einfach aufmerksam essen, mit allen Sinnen erleben und uns vielseitig ernähren. So kann jeder seinen ganz eigenen Weg finden: Eine Ernährung, die schmeckt, gesund hält und umsetzbar ist. Nur eine solche Ernährung ist super.

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31 Kommentare zu “Es gibt kein Superfood

  1. Michael

    Hi Felix,

    guter Artikel!

    Ich habe einen ähnlichen Artikel über das Thema Entschlacken/Heilfasten/Detox auf meinem Abnehm-Blog geschrieben. Es ist immer die gleiche Story, altes Thema im neuen Gewand. Am Ende des Tages, geht es immer darum, Produkte an den Mann/Frau zu bringen.

    Wie Du schon geschrieben hast, einfach gesund & ausgewogen ernähren. Hier ist ja gerade der Begriff “Clean Eating” aus den USA gängig. Die Industrie tut alles dafür, uns die Ernährung als ein Buch mit 7 Siegeln zu verkaufen, um dann eine industriell hergestellte “Lösung” zu verkaufen.

    Beste Grüße

    Michael | Ernährungsberater & Mentaltrainer

  2. Lieschen Q. Müller

    DANKE! Danke! Danke.

    Selten hat mir ein Artikel so dermaßen aus der Seele gesprochen. Kein Witz.

    Beste Grüße!
    Lieschen Müller

  3. Healthier

    Hallo, sehr interessanter Artikel. Ich glaube diese Wahrnehmung wird zum Teil nur durch die Medien bestimmt. Am Ende möchten wir uns mit ausgesuchten Lebensmitteln so gut, wie es geht ernähren. Dabei ist es uns immer wichtiger zu denken: “Wenn ich das esse, ist dies gut für mich.” Diese Denke wird von den Medien einfach ausgenutzt.
    Das finde ich aber nicht einmal schlimm. Zu kommen Menschen wieder zu Lebensmitteln, die Jahrzehnte lang ganz normal waren und regelmäßig auf den Teller kamen und die im Laufe der Zeit ein wenig in Vergessenheit geraten sind.

    Zum Thema Honig kann ich nur sagen, dass man hier, wie bei anderen lebensmitteln auch, auf die Qualität achten muss/sollte. Denn ein Honig aus industrieller Fertigung, wo Bienen den Honig auf pestizidverseuchten Feldern gesammelt haben, ist meiner Meinung nach alles andere als “gesund”. Da bezahle ich lieber ein paar Euro mehr und kaufe ein hochwertigen Honig vom Imker aus der Region. Und Honig ist sehr wohl ein sehr gesundes Lebensmittel. Seit Jahrtausenden essen Menschen Honig und er wurde und wird noch heute in der Medizin eingesetzt.
    Übrigens: Ohne den Imker wäre die Honigbiene in Deutschland schon lange ausgestorben, da sie sich nicht gegen die eingeschleppte Varroamilbe wehren kann.

    VG

    1. Felix

      Hallo Healthier,
      ich teile einen Teil deiner Meinung. Dass wir etwas seit Jahrtausenden machen, macht es allerdings nicht gesund oder sinnvoll.

  4. Sandra

    Hallo Felix
    Was hälst Du von Spirulina, Chlorella und Weizengras etc.?
    Danke und Gruss
    Sandra

    1. Felix

      Hallo Sandra,
      dazu habe ich keine Meinung. Zu etc schon gar nicht 😉
      Ein paar Algen hier und da in der Ernährung können sicherlich sinnvoll sein, aber weder sind sie nötig noch den Preis wert, den Händler derzeit teils dafür aufrufen.

  5. Jahn

    Hi Felix,

    auch mir gehen die ganzen Marketing-Kollegen (insb. in der Fitness-Nische) tierisch mit ihren Superfoods auf den Zeiger. Damit lässt sich eben gerade leicht Geld verdienen.

    Man verspricht den Leuten, dass sie im Prinzip mit ein paar Pillen und Pülverchen alles zu sich nehmen, was sie an Vitaminen, Mineralstoffen und überhaupt allem eigentlich benötigen um maximal gesund und extrem performant zu sein. Ist doch super, wenn man damit als Verbraucher die Verantwortung abgeben kann, noch auf seine Ernährung zu achten…

    Mal wieder ein absolut wertvoller Read von Dir. Vielen Dank dafür! 🙂

    Viele Grüße
    Jahn

  6. Jette

    Schön geschrieben. Letzten Endes ist sollte doch inzwischen Jedem klar sein, dass es sich bei dem Begriff Superffod lediglich um eine Marketingerfindung handelt. Dabei ist völlig egal, ob wir ihn auf heimische, wiederentdeckte und sehr gesunde, aber eben normale Lebensmittel anwenden, wie Blaubeeren oder Sauerkraut. Oder auf exotische Früchte wie Acai. Ist alles gut und lecker, aber hat eben keine Superkräfte 🙂

    1. Felix

      Danke für dein Feedback. Dass etwas “inzwischen jedem klar sein sollte” ist ein häufiger, allerdings trügerischer Schluss. Wenn man sich damit ein paar Jahre beschäftigt, scheint es offensichtlich. Wer jedoch noch nie mit der Thematik befasst hat, für den ist nichts selbstverständlich und da der Nachschub an neuen Menschen unendlich ist, wird das wohl auch so bleiben.

  7. Markus

    Toller beitrag, danke Felix!

    Hier in Portugal habe ich mit meinen Nachbarn mittlerweile eine kleine “Ernaehrungsgemeinschaft”. Die Superfood-Nachbarn 😀

    Goncalo, ein 65jaehriger Einheimischer, ist Entenmuschelfischer.
    Er seilt sich an den brutalsten Stellen hier an der atlantischen Kueste ab und ernten diese fantastischen Muscheln. Beim ersten mal als ich das beobachtet habe, dachte ich das ist ein Verrueckter im Wasser! Das ist wahrlich ein Superman-Food 😉 Auf jeden Fall ist Goncalo mein pesoenlicher Superman. Hier mal eine kleine Anregung, sehr interessant. https://www.youtube.com/watch?v=s1pAxdzLcVI

    Ich habe uns vor einigen Monaten einen Huehnerstall mit Freilauf gebaut, die Huehner geben uns taeglich 10-12 Eier. Auch ein “Superfood”.

    Eine weitere Nachbarin hat mit ihrem Vater (101 Jahre!!!) einen gigantischen Garten der die Fruechte und Gemuese der Saison traegt.

    Und einmal pro Woche kommt ein junges Paar vorbei, die sich auf ihrem kleinen Grundstueck einen fantastischen Steinbackofen gebaut haben und fermentiertes, unglaublich schmackhaftes Brot/Broetchen zubereiten. Das ist zwar eines der Produkte die ich zwar extrem sparsam esse, aber dre Austausch ist das fantastische.

    Ich “kaufe” Brot ggn. Eier, tausche das Brot in Entenmuscheln oder frischen Fisch ein.
    Meine Nachbarin bringt mir regelmaessig Gemuese mit und sie bekommt Eier.
    Wir schlachten ab und an und grillen zusammen mit den Nachbarn.
    Jeder bringt was mit und feiert froehlich.

    Außerdem wird hier in Portugal auch noch viel gejagt und indem ich meinen Nachbarn im Garten helfen das Gemuese/Obst zu pflegen, bekomm ich ein paar Kilo Wild. Hase, Wildschwein, etc.

    Was ich damit sagen moechte – Ich glaube genau wie Felix, nicht daran dass es diese “Superfoods” gibt. Ein Ei aus dem eigenen Garten in dem die Huehner sich frei bewegen koennen, die Gruen”abfaelle” von den Nachbarn bekommen die im eigenen Garten angebaut wurden und somit einen Kreislauf schliessen ist ein Superfood.

    Der Fisch der mit fairen Mitteln und viel Geduld aus dem Meer gezogen wurde ist ein Superfood. Genau wie die Muscheln, wo ein alter Mann sein Leben riskiert.

    Und natuerlich das Gemuese und Obst was im Garten von einem 101-jaehrigen Mann angebaut wird weil er einfach Spass daran hat, ist Superfood! 😀

    Sry fuer langen Text und Danke nochmal fuer dein Input Felix.
    Markus

    1. Felix

      Vielen Dank für den Bericht, Markus. Das ist ja eine wundervolle Gemeinschaft, wirklich beneidenswert und zugleich vorbildlich.

  8. Sandra

    Hallo Felix
    Welchen gesunden/glutenfreien Zuckerersatz empfiehlst Du? Ahornsirup, Honig, Reissirup, Kokossirup, Dattelsirup etc haben ja alle auch versteckten Zucker oder ist es besser als weisser Zucker? Zum Backen und die Speisen zu süssen, was kann man brauchen anstatt weissen Zucker? Vielen Dank!
    Auch wollte ich Dich fragen ob Du einen Ei-Ersatz kennst?
    Ich ernähre mich glutenfrei verzichte aber auch auf Fleisch, industriellen Zucker, Milchprodukte und Eier.
    Danke vielmal für Deine Hilfe.

    1. Felix

      Hallo Sandra,
      ich habe sehr viel ausprobiert und recherchiert. Am Ende bin ich wieder beim Zucker gelandet, allerdings nehme ich Roh-Rohrzucker – wegen des Geschmacks. Denn der ist nicht einfach nur zuckerig, sondern bringt auch ein Aroma mit. Es gibt keinen echten Zuckerersatz, denn Zucker ist nicht nur süß, sondern hat auch andere Eigenschaften, die z.B. beim Backen aber auch Braten eine Rolle spielen. Wenn ich überhaupt mal etwas süße, nehme ich allerdings Honig. Beim Backen (alle Jubeljahre mal) ist’s dann Roh-Rohrzucker. Und die genannten Sirupe (Sirups? Sirupae?) sind am Ende auch alle nur Zucker, mal mit mehr und mal mit weniger Fruktose. Insofern halte ich es für das sinnvollste einfach insgesamt viel weniger zu süßen und dann das Material zu benutzen, das am besten funktioniert.
      Ei-Ersatz kenne ich ich nicht. Es gibt Sojaprodukte, die so heißen. Ich halte das für anmaßend.

      1. nicolette unterstaller

        Felix, genauso halte ich es auch!
        Ich bin kein Freund von irgenwelchem Ersatz, sei es nun bei Zucker oder Mehl oder Ei, etc.
        Ernährt man sich naturnah und kocht frisch, macht der aus Weissmehl gebackene, mit Zucker gesüsste Kuchen alle Jubeljahre mal (wie Du so schön schreibst) sicher kein Problem.

  9. Christine

    Hallo OvO,

    “Und zum Erhalt der Bienen würde es noch viel mehr beitragen, wenn wir es Ihnen nicht ständig wegessen würden, meinst du nicht?^^”

    Nein, meine ich nicht. Ich bin Hobbyimkerin und kann Dir sagen, dass kein Mensch die Bienen halten und pflegen würde (und wir brauchen sie!), wenn sie nicht Geld durch Honig- und Wachsverkauf einbrächten. Wildlebende Völker der Honigbiene (die den Großteil der Bestäubung unserer Blütenpflanzen erledigt) gibt es in Deutschland keine, sie können ohne die Betreuung und Pflege des Imkers nicht (mehr) überleben. Und selbst als Hobbyimker, der die Arbeitszeit nicht einrechnet, braucht man den Honigverkaufserlös für das ganze Material.
    Veganer, die glauben, Honig sei verwerflich, möchte ich gerne fragen, wer denn dann ihr ganzes Obst bestäuben soll. Klar könnten sie eine Geldprämie zahlen, dann macht ein Imker die Arbeit auch, ohne den Bienen den Honig “wegzunehmen”. Der Honig wird übrigens nicht einfach ersatzlos weggenommen, die Bienen müssen nicht hungern, sondern werden gefüttert.

    Xylit und Erythrit wirken nachteilig auf den Darm bzw. die pathogenen Bakterien. Als Superfood würde ich sie nicht bezeichnen. Deine Süßlupine hat übrigens ein ziemlich hohes Allergiepotential, ich meide sie.

    1. OvO

      Ich bin kein Veganer, nichtmal Vegetarier, Rohköstler oder gar Paleoaner. Ich bin aber auch kein Imker. Dennoch sollten mMn die Bestrebungen eher darin liegen, jene Lebensgrundlage wieder zu schaffen, die für das Aussterben sorgen. Das Problem betrifft nämlich nicht nur Wildbienen. Laut neuesten Studien ist die gesamte Insektenpopulation in den letzten Jahren um 80% zurückgegangen. Die Ursache des Übels ist der manigfaltig destruktive Umgang mit der Natur selbst. Der Imker bastelt an den Symptomen herum, wird das Problem aber wohl kaum lösen können, höchstens hinauszögern.

      Ob eine Fütterung von Außen für Bienen gleich zu setzen ist, mit eigens produzierter Nahrung, glaub ich eher weniger. Zumindest habe ich für mich festgestellt, dass natürliche Nahrung deutlich besser schmeckt und gesünder für mich ist. Insbesondere, wenn ich weiß, woher sie stammt. Und ich kann mir vorstellen, dass Bienen das vielleicht ähnlich sehen. Scheint mir also eher eines dieser Eingriffe des Menschens in die Natur zu sein, um sich am süßen Gold bereichern zu können. Dessen Folgen weder abzusehen noch deutbar sind. Von sowas halte ich mich fern. Was wir also bräuchten wären vllt mehr Floristen, Gärtner, Landwirte. Außerdem weniger Straße, Beton, Plastik, Abgase sowie Vorschriften und Lehrgänge, die es den jeweiligen Berufsständen es schwer machen, natürlich zu wirtschaften. Es ist insgesamt ein poltisches und menschliches Problem. Und am Ende des Tages gibt es bessere Alternativen. Besonders eben gesundheitlich.

      “Xylit und Erythrit wirken nachteilig auf den Darm bzw. die pathogenen Bakterien. ”

      Was denn nun? Dem Darm soder den pathogenen Bakterien? Pathogene Bakterien sind Krankheitserreger.

      Xylit ist teilweise ein löslicher Ballaststoff, der den gesunden Darmbakterien als Nahrung dient.
      Durch die Vergärung entstehen kurzfristig Blährungen. Allerdings nur solange, bis die Bakterien sich dran gewöhnt haben. Das ist dasselbe wie zb. bei Kohl. Da ich bis vor kurzem an Dysbakterie + Histaminintoleranz litt, hab ich mich damit eingehend beschäftigt und mir die Bakterien, unter anderem mithilfe von probiotischen Lebensmitteln (Kefir und Joghurt) und präbiotischen Lebensmitteln (u.A. Haferflocken, erkaltete Kartoffeln & Xylit usw.) wieder herangezüchtet, da mir eine Therapie beim Heilpraktiker zu teuer war und ich auch kein Interesse an Nahrungsergänzungsmittel hatte.

      Außerdem tritt dieses vermeintliche Problem normalerweise erst bei etwa 50 Gramm auf einmal auf. Wer isst soviel Xylit auf einmal?

      Bei Erythrit ist mir dieses vermeintliche Problem nicht bekannt. Aber vllt ab 100 Gramm (?). Aber deswegen sagte ich auch, in Grenzen. Aber ich habe auch nichts dagegen, wenn andere Menschen ihren Honig genießen. Nur bin ich nicht so scharf darauf mir meine Darmflora, Mundflora oder Blutzucker wegen des hohen Zuckergehalts nochmal zu zerschießen.

      “Deine Süßlupine hat übrigens ein ziemlich hohes Allergiepotential, ich meide sie.”

      Es sind nicht meine Süßlupine. Süßlupine erfreuen sich in vielen Szenen mittlerweile großer Beliebtheit. Unter Anderem der Bodybuilderszene oder den Veganern als Soja-Alternative. Übrigens sind Lupine auch eine beliebte Nektarquelle für Bienen…

      Das Allergenpotential vorhanden ist weiß ich. Und wenn ich Allergiker wäre, würde ich sie natürlich auch meiden. Aber ich bin es nicht und heutzutage hat beinahe alles ein Allergenpotential. Weiß daher nicht so recht, was du mir mit dieser Aussage vermitteln willst. Da ich kein Allergiker bin, habe ich damit keine Probleme und ich gehe davon aus, dass jeder Allergiker verantwortungsbewusst genug ist, nach allergenem Potential nachzuschauen. Übrigens hängen Allergien ebenfalls nicht selten mit einer kaputten Darmflora zusammen. Da spielt das Histamin nämlich auch eine wesentliche Rolle. Möglicherweise mag dort ein selbstgemachter, mit Xylit gesüßter Kefir oder Kombucha-Tee auch helfen.

      1. OvO

        Achso, und ich sagte nirgends, Honig sei VERWERLICH. Ich deutete lediglich an, dass es BEDENKLICH ist. Das ist ein großer Unterschied. Ich werfe niemanden sein Verhalten vor. Möchte aber dazu anregen, es vllt zu überdenken. Das ist alles.

      2. Christine

        Ja, sorry, auch mir war da ein Wörtchen steckengeblieben (“fördert”), daher ergab der Satz mit den pathogenen Bakterien keinen Sinn mehr.
        Für ausführliche Details fehlt hier der Platz, ich verweise auf das exzellent recherchierte Buch von Sarah Ballantyne “Die Paläo-Methode”.

        Kurzfassung: Ja, Xylit füttert Darmbakterien. Nein, es ist kein Superfood, denn es ernährt unverhältnismäßig stark die gramnegativen Bakterien und erhöht außerdem die Durchlässigkeit des Darms (öffnet Tight Junctions). Erythrit hat einen ähnlichen Effekt auf die Epithelzellen und steigert die Virulenz von bestimmten pathogenen Bakterien.

        “Weiß daher nicht so recht, was du mir mit dieser Aussage vermitteln willst.”
        Was ich deutlich machen wollte: Zuckeralkohole sind kein Superfood. Auch die Süßlupine nicht. Ein Superfood wäre für mich eines, das uneingeschränkt gesund, “super” ist. Und das gibt es einfach nicht.

        1. OvO

          Das Buch, welches du mir empfiehlst, kenne ich. Aber viele Wege führen nach Rom. Paleo ist eine Möglichkeit. Vegan kann auch eine sein. Genauso wie Heilfasten oder probiotische Lebensmittel. Der Konsens von all dem scheint mir aber am Ende nur ein bewusster Lebens- und Ernährungsstil zu sein. Und wenn man mich fragt: Möglichst undogmatisch. Es gibt kein Allheilmittel und auch kein Allheilweg.

          Der Begriff Superfood ist einfach eine Definitionsfrage, da es eh nur ein flapsiger Werbebegriff ist. Wenn deine Beschreibung für dich ein Superfood ist, dann stimmt es wohl, dass es das nicht gibt. Allerdings macht diese Defintion dann auch wenig Sinn. Meine Definition ist da ein wenig anders und deswegen sprach ich auch von >meinen persönlichen Superfoods<. Sowie bspw. auch die Userin Maria hier.

          Heißt, ich halte von diesen Lebensmitteln sehr viel, weil sie mein Leben in vielerlei Hinsicht sehr bereichern. Mir gehts beim Xylit und bei der Süßlupine vor allem um eine gesündere Alternative zum Getreide und zum Zucker. Im Bezug auf Darmflora, Mundflora und Blutzucker/Insulin/Heißhunger. Und ganz gleich, was in dem genannten Buch geschrieben steht, ich habe keine Probleme mit Xylit oder Lupine bekommen oder feststellen können und das gilt auch für viele andere Menschen, die diese Lebensmittel, auch über einen längeren Zeitraum hinweg, nutzen. Wenn diese starke Unverhältnismäßigkeit wirklich bestünde, dann hätte meine Dysbakterie-Therapie wohl kaum funktionieren können oder? Und dann wären gesundheitliche Folgen sehr schnell sehr bekannt geworden oder? Ich kenne aber niemanden, der das so, aus eigener Erfahrung, bestätigt hat. Es gibt sogar Menschen, die sich aus Xylit eine eigene Zahnpasta machen. Das scheint der Mundflora auch wohl zu bekommen.

          Xylit, sowie auch andere Zuckeralkohole, sind genauso wie sämtliche Zuckerarten in vielen Obst- und Gemüsesorten enthalten. Unter anderem Blumenkohl oder Erdbeeren. Insofern bleibt auch hier nur zu sagen, dass Dosis und Kontext über Wirkung entscheidet. Deswegen riet ich auch zu einem bewussten Konsum. Insofern kann ich nur dazu raten, auch zu lesen, was wirklich geschrieben steht und nicht sich Begrifflichkeiten rauszupicken, die einen gerade ins Auge fallen und sie für sich so umzuinterpreieren, dass die Aussage eine völlig andere ist. Das ist mir schon sehr wichtig.

          1. Christine

            “Insofern kann ich nur dazu raten, auch zu lesen, was wirklich geschrieben steht und nicht sich Begrifflichkeiten rauszupicken, die einen gerade ins Auge fallen und sie für sich so umzuinterpreieren, dass die Aussage eine völlig andere ist. Das ist mir schon sehr wichtig.”

            Weiß grade nicht, ob ich lachen oder ungläubig gucken soll.
            Ich hätte schon früher aus der Diskussion aussteigen sollen, jetzt bin ich aber raus.

          2. OvO

            Schade, mich hätte interessiert was dich dazu brachte, dass du vor der Wahl des Lachens oder Weinens stehst. Es ist nicht selten so, dass Menschen aneinander vorbei reden und es dadurch zu Missverständnissen kommt, die dem Einen signalisieren, dass es ab einem gewissen Punkt keinen Sinn mehr macht. Anstatt auszusteigen, wäre es aber interessant gewesen einzusteigen. In eine neutralere Diskussionsebene. Ohne einer Terminologie, mit der du deine Vorbehalte gegen mich und meiner kritischen Haltung schon im Vorfeld verdeutlicht hast. Wir können bzgl. Imkerei und anderen Lebensmittel unterschiedlicher Meinung sein, weil wir unterschiedliche Erkenntnisse gesammelt haben. Ich halte das aus. Aber das bedeutet natürlich auch, dass ich meine Meinung vertrete und argumentiere.

        2. OvO

          Ergänzung: Ich stehe Personen, die einen bestimmten Lebens- und Ernährungsstil präferieren, propagieren oder gar missionieren generell kritisch gegenüber. Das wirkt auf mich nicht unabhängig und auch nicht unvoreingenommen. Und das sollte eine exzellente Recherche schon sein. Und je mehr man sich in biochemischen Details verliert, desto mehr verliert man die lebendigen, symbiotischen Zusammenhänge der Verhältnisse leider aus den Augen. Daher denke und lerne ich lieber selbst.

    2. OvO

      Editiere mich selbst: “Dennoch sollten mMn die Bestrebungen eher darin liegen, jene Lebensgrundlage wieder zu schaffen, die für das Aussterben sorgen. ”

      Ich meinte natürlich die dass Aussterben verhindern.

  10. Nick

    Schöne Ausführung, das Neue für mich war, dass Bienen und Menschen nicht den gleichen Stoffwechsel haben.

  11. Maria

    🙂 Superfood aus meiner Heimat 🙂

    Sauerkraut, Ahle Worscht, Grünkohl,
    Kartoffeln, Petersilie, Schnittlauch,
    Äpfel, Kirschen, Birnen, Eier, Bohnen,
    Haselnüsse, Walnüsse, Rote Bete, …
    zubereitet
    als Auflauf oder Suppe,
    als Kompott oder Blechkuchen.

  12. OvO

    Lässt sich drüber streiten. Grundsätzlich sehe ich den Begriff auch kritisch. Aber die Süßlupine würde ich als Superfood bezeichnen. Oder zumindest ist sie mein persönliches Superfood. Aufgrund ihrer großen Vielfalt und Menge an Eiweißen und der Tatsache, dass sie trotz dessen basendbildend wirkt. Soweit ich weiß, ist dieses Verhältnis einzigartig. Hinzu kommen noch große Mengen an Ballaststoffen. Kohlenhydrate, Fette und Antinährstoffe sind nur sehr reduziert vorhanden. Letzteres durch Kultivierung. Außerdem lässt es sich auch in Deutschland anbauen. Jedes meiner Brote und Gebäcke, die ich backe, basiert auf Süßlupinenmehl. Meist mische ich es noch mit anderen Nussmehlen oder Samenmehlen wegen des Geschmacks.

    Und Xylit ist für mich auchn Superfood weil es wie Zucker schmeckt (andere Zuckeralkohole oder Stevia kommen da nicht ganz ran) aber alle negativen Auswirkungen ins positive Gegenteil verkehrt. Und lässt sich aus Mais herstellen, also auch Deutschland. Theorethisch zumindest.

    1. Eva

      Von Xylit war ich auch erst begeistert, bis ich ein Video über die Herstellung gesehen habe. Das hat nichts mehr mit menschlicher Ernährung zu tun.

      1. OvO

        Link?

        Insgesamt weiß ich aber nicht, was du erwartest. Erstens kommts nicht darauf an, welches Video man schaut, sondern von welchem Hersteller man kauft. Und zweitens ist es doch ersichtlich das Xylit kein natürliches/menschliches Lebensmittel ist. Welche isolierte oder konzentrierte Zuckervariante/alternarive könnte das sein? Das trifft nichtmal auf Vollrohrzucker oder Trockenfrüchte zu. Das die Stoffe entsprechend verarbeitet werden müssen um das Xylit herauszubekommen ist doch klar. Nichts desto trotz ist es eine gesunde Zuckeralternative, die man aber natürlich auch nicht im Übermaß konsumieren sollte. Ich nutze es eigentlich nur für Pfannkuchen und Gebäck. Allerdins da auch nicht immer. Püriertes Obst oder Zimt tut es da manchmal auch.

        1. Nick

          Honig ist eine gesunde Zuckeralternative. Zudem ist er natürlich, trägt zur Erhaltung der Biene bei, kann überall hergestellt werden. Es gibt ihn sogar in verschiedenen Geschmacksrichtungen, ab dieser Woche gibt es wieder meine Lieblingssorte Linde.
          Man muss ihn lediglich schleudern, es wird zumindest bei der Imkervariante handwerklich hergestellt.
          Er enthält, was wahrscheinlich nicht so relevant ist, einen Haufen Enzyme und andere Stoffe.
          Ist das nicht ein super Superfood?

          1. OvO

            Honig ist meiner Erfahrungen und Forschungen nach weder eine ökologische Alternative, noch gesund, noch menschgerechte Ernährung.

            Erstens: Honig besteht zu etwa 80% aus purem Zucker und hat damit auch alle negativen Folgen von Haushaltszucler. Das Maß an sonstigen Nährstoffen ist vernachlässigbar. Die Bienen besitzen einen vollkommen anderen Stoffwechsel als Menschen und brauchen diese Energiezufuhr, da ihre Flügel ihre Alltagswerkzeug sind. Sei es um etliche Kilometer mit Pollen am Körper zu fliegen oder um ihre Waben zu erwärmen oder zu kühlen. Unser Energieverbrauch liegt hingegen weit unter diesem Niveau.

            Zweitens: Honig hat eine glykämische Last von etwa 50 pro 100gramm. Das ist deutlich über dem empfohlenen Wert. Der liegt bei maximal 20.

            Drittens: Ich habs selbst erlebt. Ich ernähre mich weitestgehend Kohlenhydratearm. Nicht absichtlich. Eher eine unbewusste Folge meiner Entwicklung. Sprich kein Zucker, kein Weißmehl, selten Vollkornprodukte. Obst aber täglich. Einmal dacht ich mir, Honig als Dipp benutzen zu können. Die Folge war, dass ich fast 100 Euro für Äpfel und Bananen ausgeben musste, um Heißhungerattacken entgegen zu wirken. Muss natürlich nicht auf alle Anderen auch zutreffen aber ich kann es niemanden empfehlen. Warum es deiner Meinung nach ein Superfood sein soll, weiß ich, abgesehen von den Dingen hier, aber auch so nicht.

            “Zudem ist er natürlich, trägt zur Erhaltung der Biene bei, kann überall hergestellt werden.”

            Nicht alles was natürlich ist, muss auch gesund sein. Und zum Erhalt der Bienen würde es noch viel mehr beitragen, wenn wir es Ihnen nicht ständig wegessen würden, meinst du nicht?^^ Was weg ist, ist weg und muss neu produziert werden. Das bedeutet die Bienen stehen ständig unter Stress neuen Nektar beschaffen zu müssen. Und das ist angesichts des Mangels an Blumen in Deutschland mMn eher problematisch statt förderlich.

            Wenns um flüssige Süße geht, würde ich aber zu Yacon-Sirup raten. Der mag zwar derzeit etwas teuer sein, aber es lohnt sich gesundheitlich und ökologisch den Anbau in Deutschland zu fördern.

            Ansonsten wäre vllt auch noch Erythrit ne Idee. Das wird mithilfe von Hefepilzkulturen hergestellt.

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Vielen Dank für Ihren Kommentar, leider kann ich nicht immer auf alle reagieren. Zugunsten der Mitleser lösche ich Kommentare ohne Themenbezug und Kontext. Einige Kommentare muss ich manuell freischalten; in der Regel binnen 48 Stunden, selten binnen zwei Wochen.