Rotkohl mit Leber

Wer im Herbst und Winter fleißig Rotkohl eingemacht hat, kann sich damit die viel zu kalten und verregneten Sommertage versüßen. Eine neue Kombination, auf die ich sehr gespannt war, ist Leber mit Rotkohl. Es funktioniert erstaunlich gut, die Säure des Rotkohls harmoniert mit dem leicht süßen Aroma der Leber und vervollständigt das Geschmacksbild so, ohne zu stark in den Vordergrund zu treten.

Die Zwiebel in Ringe schneiden und in einem Topf mit etwas Fett glasig braten, mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Leber in kleine Würfel schneiden und bei mittlerer Hitze in den Topf geben, sobald die Zwiebeln glasig sind. Ebenfalls mit Salz und Pfeffer würzen.

Wenn die Leber ausreichend durchgegart ist (dies sollte unter Rühren rund 5 Minuten dauern) den fertigen Rotkohl hinzugeben und umrühren.

Ein paar Minuten aufwärmen, anschließend servieren. Dazu passt sehr gut etwas Apfelkompott.

Diese Menge reicht für 2 Portionen.

Wenn Ihnen Urgeschmack gefällt oder hilft, würde ich mich über Ihre Unterstützung sehr freuen.

2 Kommentare zu “Rotkohl mit Leber

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  1. newbie

    hey,
    ich hab noch nie leber gegessen (war sogar 2 jahre vegan, bis ich jetzt gemerkt hab, dass es nicht ohne eier, fleisch und fisch geht) und bin mir nicht ganz sicher, wie die schmeckt bzw. ob ich es mögen würde…
    ich hab eine quelle für fleisch vom weide-rind und das schmeckt mir auch ganz gut aber an leber trau ich mich irgendwie noch nicht ran…
    wie ist denn die konsistenz des fleisches? und wie kann ich es zubereiten, damit es möglichst nach “normalem” fleisch schmeckt?
    liebe grüße!

    1. Felix

      Hallo newbie,
      Leber zergeht, wenn sie korrekt zubereitet ist, auf der Zunge. Das kann man von der Konsistenz ein wenig mit einer Banane vergleichen, nur etwas fester. Die äußere Schicht wird etwas fester (weil sie direkt der Hitze ausgesetzt ist), das führt dazu, dass es beim darauf beißen gnaz leicht “knackt”. Ein bisschen wie… Pfirsich vielleicht. Sowohl Konsistenz und Geschmack sind unvergleichlich. Geschmacklich… ganz schwer zu sagen. Nach normalem Fleisch wird sie nie schmecken, weil sie keine Muskelfasern hat (es ist ja kein Muskel). Insofern kann ich nur empfehlen, es entweder einfach mal auszuprobieren (kostet ja fast nichts) oder sich von Bekannten/Freunden oder im (guten) Restaurant servieren zu lassen.
      Wichtig ist eben wirklich, dass sie nicht zu heiß wird, höchstens auf mittlerer Hitze garen. Sonst wird sie lederig.

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