Rinderbraten mit Selleriepüree und Möhren

Tatsächlich fällt mir erst beim Schreiben dieses Rezepts auf, dass es sich um die gleichen Zutaten handelt wie bei dem Rezept für Rinderbraten im Gemüsebett. Umso faszinierender ist, dass der geschmackliche Eindruck ein völlig anderer ist; ein weiterer Beweis für die Vielseitigkeit einzelner, natürlicher Zutaten.

  • 1000g Rinderbraten
  • 1/2 Sellerieknolle
  • 6-10 Karotten
  • 1-2 Zwiebeln

Den Ofen auf 200°C vorheizen.

Den Braten in eine ofentaugliche Form geben und diese für 60 Minuten bei 180-200°C in den Ofen stellen.

Karotten in Scheiben schneiden und anbraten, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Danach bei niedriger Hitze mit wenig Wasser schmoren bis sie etwas weicher werden.

Den Sellerie mit 300ml Wasser in einem Topf weich kochen und anschließend stampfen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, auch Kreuzkümmel oder Chili passen gut als Gewürz dazu.

Nach der Garzeit den Braten aus dem Ofen nehmen, das Fleisch zum Ruhen gut 10 Minuten beiseite legen. Währenddessen das Gemüse anrichten und die Bratenform mit ein wenig Wasser ablöschen, den Bratensatz lösen und daraus eine Soße anrühren. Diese kann bei Bedarf auch mit Sahne verfeinert werden.

Wer mehr über die Garzeiten und Eigenheiten der Bratenzubereitung erfahren möchte, dem lege ich das River Cottage Meat Book an’s Herz.

Diese Menge reicht für 4-6 Portionen.

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2 Kommentare zu “Rinderbraten mit Selleriepüree und Möhren

Bitte seien Sie nett zueinander.
  1. Gabi.G.

    Hallo,
    verrätst du uns, wie genau die Soße angerührt wurde?
    Mit Soßen komm ich nämlich noch immer nicht ganz zurecht. Irgendwie wird das selten wirklich lecker.
    Gruß GG

    1. Felix

      Hallo Gabi – ich versuche es:
      In der Regel befindet sich ein Bratensatz unter dem Braten und/oder darum herum. Das ist u.a. auch das geronnene Blut, das ggfs noch aus dem Fleisch gelaufen ist. Eben das kratze ich aus der Form und gebe es in eine kleine Soßenpfanne o.ä. Hinzu füge ich dann noch etwas Sahne oder Schmand und verrühre und erhitze es. Je nachdem, wie der Braten gewürzt war, ist es das dann schon gewesen. Wenn nicht, muss vielleicht noch etwas Salz dazu. Besser kann ich es leider nicht erklären. Es wird auch jedes Mal ein wenig anders.

Kommentare geschlossen.

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