Getreide und Hülsenfrüchte optimal einweichen

Wer gesunde Ernährung für sich entdeckt, erfährt irgendwann auch vom Einweichen von Getreide und Hülsenfrüchten. Dadurch sollen diese Lebensmittel besser bekömmlich und gesünder werden. Uneins ist man sich darüber, wie das Einweichen genau ablaufen soll und ob Getreide und Hülsenfrüchte ohne diesen Vorgang wirklich ungesund sind.

Was steckt hinter dem Einweichen? Getreide und Hülsenfrüchte enthalten neben kostbaren Nährstoffen auch sogenannte Antinährstoffe. Das sind beispielsweise Phytinsäure und Lektine; auch Gluten wird manchmal dazugezählt. Ihre Vorsilbe Anti bekommen sie, weil sie das Gegenteil der Nährstoffe leisten: Sie verhindern die Nährstoffaufnahme durch den Menschen. Einige sind einfach nur unzugänglich, andere könnten den Darm beschädigen und sogenannte Enzyminhibitoren hindern unseren Verdauungstrakt zeitweise an der Verdauung. Warum machen die Körner und Samen das?

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Avocadosalat

Die Avocado mag bei uns nicht heimisch sein, doch in unseren Breiten gibt es keinen echten Ersatz für dieses Multitalent. Griechische Bio-Avocados glänzen oft durch guten Geschmack und makelloses Fruchtfleisch, legen nach Deutschland keinen all zu langen Weg zurück und schreien nach einem: Rezept für Avocadosalat.

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Kein Zucker, kein Fett – trotzdem dick?

Weniger Zucker und Fett essen. Und weniger Fleisch und Gluten. Für viele Menschen sind diese Ratschläge nicht der Weg in die ersehnte Schlankheit. Dabei sind die Anweisungen erforscht und plausibel und zehntausende Einzelfälle zeigen, wie gut man damit abnehmen kann. Auch ein Blick auf die Volksgesundheit zeigt: Die Empfehlungen zu LowCarb, fettarmer oder vegetarischer Ernährung helfen offenbar nicht. Warum?

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Ist gesunde Ernährung zu teuer?

Kaum jemand bestreitet: Schlechte Ernährung ist eine der Hauptursachen der Welle von Übergewicht, Diabetes und Herzkrankheiten, die uns zu überfluten droht. Und der Grund dieser schlechten Ernährung? Gesunde Ernährung sei für viele Menschen zu teuer, einigt sich unsere Gesellschaft. Stimmt das? Ist gesunde Ernährung wirklich teuer und wenn ja: Ist das tatsächlich die Ursache des Problems?

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Was ist nachhaltige Ernährung? (Podcast)

Wer auf Fleisch verzichtet, ernähre sich nachhaltig, meinen viele Veganer. Dem widerspricht mancher Paleo-Fan mit dem Argument, Weidefleisch sei schließlich auch nachhaltig. Wieder andere verschaffen sich mit dem Griff zu Bio-Ware ein reines Gewissen gegenüber der Umwelt.
Dass restriktive Ernährungspläne wie die der Paleo-Fans, Vegetarier, Veganer oder LCHF-Jünger meist gleichermaßen eine Vergewaltigung der Natur darstellen: das ist bei so vielen plausibel klingenden Argumenten kaum vorstellbar. Ist es nicht immer nachhal­tige Ernährung, wenn Bio draufsteht?

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Ruiniert Fleisch das Klima?

Industrielle Rinderhaltung treibt den Klimawandel voran, denn die Mast der Tiere verursacht Treibhausgase. Viele Veganer und Naturfreunde fordern deswegen: Wir müssen jegliche Rinderhaltung umgehend beenden. Das bedeutet: Sofort alle Rinder töten und Tierhaltung aufgeben. In der Konsequenz müssten wir wenigstens auch alle Grasfresserherden Afrikas, Asiens und Nordamerikas auslöschen, denn auch sie stoßen klimawirksame Gase aus. Keine Gnus mehr, keine Antilopen und Zebras, Kudus und Büffel. Krokodile verhungerten; mit ihnen Löwen und Geparden. Sie wären das mit dem Bade ausgeschüttete Kind. Und wer wollte die armen Katzen schon in einen gefüllten Badezuber setzen? Ziehen wir also besser eine Grenze zwischen dem Wunsch der Klimarettung und dem Katzenmassenmord. Was wollen wir eigentlich?

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Umami: Gesünder essen mit Glutamat

Salz, Zucker und Fett: Wer davon zu viel isst, riskiert Übergewicht, Herz-Gefäßerkrankungen, Diabetes sowie neurale und mentale Erkrankungen. Zugleich leiden viele Menschen an den Folgen anderer Fehl- und Mangelernährungen, beispielsweise weil sie nicht genügend Gemüse essen. Pflegebedürftige, aber auch alleinstehende Erwachsene essen oft unregelmäßig und mangelhaft. Um die empfohlenen Gemüsemengen für sich genießbar zu gestalten, würzen sie oft – mit Salz, Zucker und Fett. Die einen essen zu viel, die anderen zu wenig: Warum? Schmeckt das Essen den einen zu gut, den anderen nicht gut genug? Das ist zu einfach gedacht.

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Der Wert des Essens

Was wir essen, wird ein Teil von uns. Essen wir eine Möhre, reist diese nicht einfach durch unseren Leib und landet hinterher in der Toilette. Sondern unser Organismus absorbiert die Nährstoffe und hinterlässt lediglich unverdauliche Fasern. Moleküle der Möhre werden zu Teilen unseres Körpers und begleiten uns mehrere Jahre. Die Nahrung auf unseren Tellern formt – nein: ist unser Leben morgen, nächste Woche, nächstes Jahr. Was bedeutet das für unsere Entscheidungen bei Einkauf und Essen, für den Wert des Essens, für gute Ernährung?

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Wo sind die guten Gemüsesorten?

Wer sich beim Gemüsekauf nach Früchten mit intensiverem Geschmack sehnt, stößt bald auf eine plausibel wirkende These: Moderne Sorten sind ertragreicher, alte enthalten dafür mehr Nährstoffe und sie schmecken besser. Hoher Ertrag steht gegenüber gutem Geschmack. Demnach kann die industrielle Landwirtschaft nur geschmacklose Ware erzeugen um effizient zu bleiben; das leckere Gemüse aus alten Sorten wächst zu spärlich und wuchert deswegen preislich. Folgen kann man diesen Schlüssen leicht, allerdings wurzeln sie nicht im Boden der Tatsachen.

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Warum sollten wir Insekten essen?

Der Biss in den Burger aus Buffalowürmern erinnert ein wenig an den Geschmack getoasteten Mischbrotes. Das saftige Innere unter der knusprigen Kruste ist ein komplexes und unaufdringliches Geschmackserlebnis. Nahrhaft, lecker, gesund, nachhaltig, günstig: Insekten als Nahrungsmittel bieten zahllose Chancen und Lösungen drängender Probleme unserer Zeit. Dennoch beantworten wir die einfachste Frage noch immer unzureichend: Warum sollten wir Insekten essen?

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