Minimalismus: Mehr Geld, Zeit, Ruhe und Liebe

MinimalismusZu einem gesunden und erfüllten Leben gehört Zufriedenheit. Und diese lässt sich nicht allein durch eine gesunde Ernährung erreichen. Doch gibt es einen Weg, mit einfachsten Mitteln gleichzeitig zu mehr Geld, mehr Zeit, mehr Ruhe und mehr Liebe und Zufriedenheit zu kommen? Es klingt utopisch, doch die Lösung ist einfach: Minimalismus.

Was ist Minimalismus?

Minimalismus bedeutet die Reduzierung auf das Wesentliche. Designern ist das Konzept in der Regel bekannt. Und auch viele Künstler sind der Meinung, dass ein Werk nicht dann perfekt ist, wenn es möglichst viel enthält, sondern erst dann, wenn man nichts mehr entfernen kann, ohne es zu verschlechtern.

Minimalismus bedeutet Fokus. Fokus auf die Funktion, den Kern oder den Zweck. Schmuck und Dekoration spielen im Minimalismus keine Rolle. Stattdessen besticht der Minimalismus durch die Eleganz seiner Ausführung, welche seine eigene Schönheit ausmacht.

Dies bedeutet jedoch auch, dass die Umsetzung des Minimalismus individuell sehr unterschiedlich ausfallen kann. Für den einen reicht ein Notebook und ein Koffer mit Klamotten für eine Woche, für den anderen ist es ein kleines Haus, gerade groß genug für seine Familie. Relevant ist nicht die tatsächliche Ausführung, sondern der Gedanke. Denn Minimalismus ist kein Ziel, sondern ein Werkzeug, ein Hilfsmittel: Wer mit seinem Lebensstil nicht zufrieden ist, kann mit Hilfe des Minimalismus sein eigenes Optimum finden.

Warum Minimalismus?

Minimalismus kann befreien von Angst, Stress und Trauer. Er kann helfen, Schulden abzubauen, ein besser organisiertes Leben zu führen und er hilft vielen Anwendern, ihre Ziele zu erreichen und ein Leben in maximal denkbarer Zufriedenheit zu leben.

Minimalismus bedeutet, loszulassen. Dies bezieht sich häufig auf materielle Güter, kann jedoch auch den emotionalen Bereich betreffen. Wer materiellen Dingen weniger oder keinen Wert beimisst, macht sich keine Sorgen darum, sie zu verlieren, baut also Ängste ab. Und wer materielle Güter nicht für erstrebenswert hält, läuft ihnen nicht hinterher, gibt weniger Geld für sie aus, benötigt weniger Geld und hat so mehr Zeit für andere Dinge. Und weniger Stress.

Minimalismus befreit von der Last des persönlichen Besitzes. Ein Beispiel: Jemand hat einen Lieblingssessel, in dem er gerne sitzt. Er mag diesen Sessel so sehr, dass er sich davon nicht trennen kann. Bei jedem Umzug muss der Sessel mitgeschleppt werden, in jeder neuen Wohnung muss ein Platz gefunden werden und eine Auswanderung ist undenkbar, weil der Sessel unmöglich mitgenommen werden kann. So ein Sessel, ein materielles Gut, wirkt wie eine Kette mit Eisenkugel am Bein des Besitzers. Er ist unfrei. Wer loslässt, gewinnt Freiheit.

Wer weniger besitzt, beschäftigt sich weniger mit Dingen und gewinnt Kapazitäten, im Jetzt zu leben und sich auf Erlebnisse, Erfahrungen und Beziehungen zu konzentrieren. Und da er weniger Geld für Dinge ausgibt, kann er mehr für Erlebnisse ausgeben (zum Beispiel für Reisen statt für dutzende DVDs).

Minimalismus vereinfacht das Leben; er führt zu Ordnung, zu Organisation, zu Konzentration. Probleme lösen sich nicht durch die Anschaffung weiterer Gegenstände.

Minimalismus ist ein Gewinn an Zeit. Zeit für persönliches Wachstum. Zeit für das Verfolgen von Leidenschaften. Und für die Erschaffung statt für den Verbrauch.

Der Minimalist lernt schnell, was ihm wirklich wichtig ist. Häufige Muster sind das Erkennen des Wertes der eigenen Gesundheit und der bewussten Wahrnehmung des Lebens.

Die meisten Minimalisten besitzen nur sehr wenige Dinge und leben in sehr aufgeräumten Umgebungen. Viele geben jegliche emotionale Bindung an Gegenstände auf, weil sie lernen, dass diese nicht nötig sind.

Mehr als nur Güter

Ein Minimalist konzentriert sich nicht unbedingt auf Güter, sondern auch auf seinen Lebensstil. Er stellt sich die Frage, ob er wirklich all die Dinge tun muss, die er tut oder ob einiges davon reine Gewohnheit ist und nur Zeit verbraucht ohne wirklichen Gewinn. Vielleicht ist das wöchentliche Treffen mit dem Karnevalsverein nicht das, was er wirklich möchte? Vielleicht sollte er nicht zwei Stunden im Internet Videos oder Katzenfotos anschauen?

Er prüft dies, indem er nach innen horcht und nach Zufriedenheit sucht. Fühle ich mich nach zwei Stunden des Internetsurfens wirklich zufriedener oder habe ich das Gefühl, meine Zeit verschwendet zu haben? Lodert irgendwo im Hintergrund der Wunsch, Klavier spielen zu können? Sollte ich mich nicht viel mehr darauf konzentrieren und all die Partys, Treffen und frustrierenden Kinobesuche sein lassen?

Wie werde ich Minimalist?

Minimalismus ist ein Weg, kein Ziel. Und es gibt nicht nur den einen Weg. Hier sind ein paar Schritte für den Einstieg (teils frei nach Leo Babauta):

  1. Hören Sie auf, unnötige Dinge zu kaufen. Kaufen Sie nur notwendige Dinge. Dinge, die Sie nicht nur gebrauchen können, sondern wirklich benötigen. Stellen Sie sich diese Frage vor jedem Kauf: "Brauche ich das wirklich?" Dies stoppt den stetigen Abfluss von Geld und den Zufluss von Tinnef, Tand und totem Kapital.
  2. Trennen Sie sich von offensichtlich unnötigen Dingen. Dinge, die im Weg sind, die Sie nicht verwenden. Sie können sofort eine Kiste füllen und verschenken, spenden oder verkaufen. Bei mir stehen zum Beispiel Dinge, die ich seit mehr als 6 Monaten nicht mehr angefasst habe, stets auf dem Prüfstand.
  3. Trennen Sie sich von noch mehr Dingen. Jetzt, wo die offensichtlichen Dinge aus dem Weg geräumt sind, wird der Blick frei auf neue Dinge, die Sie eventuell auch nicht mehr brauchen. Alte, gelesene Bücher zum Beispiel, schlechte Filme, langweilige Spiele, staubige Figuren.
  4. Räumen sie ihre Böden und Tische frei, gewinnen Sie Raum und Überblick.
  5. Trennen Sie sich emotional von Gegenständen. Alte Klamotten, Souvenirs, gelesene Bücher. Dies mag schwierig erscheinen, doch mit der Zeit fällt es immer leichter. Die Gegenstände sind zum Erhalt der Erinnerung nicht nötig.

Denken Sie daran: Minimalismus ist ein Prozess, kein Zustand. Er ist eine Praxis, die durch Übung immer leichter fällt und zu einer regelmäßigen Überprüfung des Lebensstils ermutigt.

Zusammenfassung: Vorteile des Minimalismus

Mehr Geld. Wer wenig hat und kauft, der hat mehr Geld übrig, ohne mehr zu arbeiten. Er kann sich entscheiden, weniger zu arbeiten oder mehr Geld für wirklich wertvolle Dinge auszugeben (z.B. Reisen).

Mehr Zeit. Wer weniger Zeit im Durcheinander des Tinnefs verbringt, hat mehr Zeit für andere, wertvollere Dinge. Persönliches Wachstum, Leidenschaften oder Beziehungen zum Beispiel.

Mehr Ruhe. Der Minimalist muss sich weniger Sorgen machen, sein Hab und Gut zu verlieren und er muss weniger Zeit aufwenden, um es zu erlangen oder behalten.

Mehr Liebe. Der Minimalist hat mehr Zeit, zu lieben und Dinge zu tun, die er liebt.

Weniger Ballast. Der Minimalist wird durch nichts zurückgehalten. Keine Gegenstände, keine Fernsehserien, keine Veranstaltungen hindern ihn daran, das zu tun, was er wirklich möchte.

Missverständnisse

Der Minimalist ist in der Regel sparsam. Sparsamkeit ist nicht Geiz. Sparsamkeit ist die aktive Auseinandersetzung mit den tatsächlichen Gründen für den Konsum und die sorgfältige Überlegung jeder Anschaffung.

Der Minimalist ist nicht arm; er ist genügsam. Er verwendet Dinge nicht, um ein Bild nach außen zu projizieren, seinen Status zu demonstrieren oder seine emotionalen Probleme wie Unzufriedenheit durch Konsum zu lösen.

Minimalismus ist nicht Askese oder Langeweile. Im Gegenteil. Er ist Konzentration auf Leben und Leidenschaft.

Ziel des Minimalismus ist nicht zwingend, nichts zu haben. Vielmehr geht es um die Konzentration auf die Dinge, die einem wirklich wichtig sind und die Beseitigung der Dinge, die dem im Weg stehen.

Insofern ist Minimalismus der wahre Reichtum. Denn, wie schon Janosch schrieb:

Der Margarinier sammelt keine Reichtümer. Er will nichts besitzen, damit er die Hände frei hat zum Leben. Er braucht nur das, was er braucht, und weil er fast nichts braucht, hat er alles, was er braucht, auch dann, wenn er fast nichts hat. Dadurch ist er glücklich.

– Janosch

Weiterführende Informationen:

What is Minimalism? (Joshua Fields Millburn & Ryan Nicodemus)

Benefits of Minimalism

mnmlist: minimalism in Steps (Leo Babauta)

mnmlist: minimalism isn't traveling the world with nothing (Leo Babauta)

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41 Kommentare zu “Minimalismus: Mehr Geld, Zeit, Ruhe und Liebe

Bitte seien Sie nett zueinander.
  1. Minimalismus

    Dein Artikel ist wirklich interessant und zugleich sehr gut erklärt. Es kann sicherlich geben Antworten auf viele der Verwirrungen, die im Geist der Menschen in Bezug auf Minimalismus stammt

  2. Thomas

    Hallo Felix,

    du schreibst etwas von “frustierenden Kinobesuchen”. Könntest du das etwas weiter erläutern? Meinst du nur Filme, die dir nicht gefallen bzw. grundlegend schlecht sind oder steht da etwas anderes dahinter? Ich befinde mich jetzt nämlich schon seit einem dreiviertel Jahr auf dem Pfad des Minimalismus, bin dadurch auch zum Thema Ernährung gekommen, und stelle derzeit eben Kinobesuche und ähnliche Aktivitäten auf den Prüfstand.

    1. Felix

      Hallo Thomas,
      das ist nur ein Beispiel für eine verbreitete Erfahrung. Natürlich kann man einen Kinobesuch auch als Symbol für gedankenlosen Konsum betrachten (dann inklusive der Popcorn & Cola). Auf dem Weg der spirituellen Entwicklung sind leider nur die wenigsten Filme hilfreich – und noch weniger davon finden sich im Kino wieder.

  3. Kira

    Ein sehr schöner Artikel.
    Ich verfolge den Minimalismus schon seit ein paar Jahren. (4 glaube ich)
    Ich bin irgendwie selbst dazu gekommen, weil mich die ganze Pröle die man so hat einfach genervt hat.
    Dann fing ich irgendwann an immer mal wieder auszusotieren und weg zu schmeißen.
    Mit den Jahren ist da doch Platz entstanden.
    Dadurch das man weniger kauft hat man mehr Geld, das stimmt. Doch habe ich immer noch das Problem, dass es zu wenig Geld ist und wenn ich dann etwas gespaart habe, kann ich mich nicht entscheiden wofür ich es ausgebe…
    Eine Reise?, endlich das Caport oder doch endlich das Haus renovieren?
    Daran verzweifel ich grade ein bisschen, da ich das alles haben möchte und ansich auf nicht mehr warten oder verzichten will.
    Ich will mir ein tolles neues Nest schaffen, das aus Biologischen Baustoffen und mit Erneuerbaren Energien betrieben wird, um so laufende Lebenshaltungskosten zu spaaren. Dafür brauch ich aber ein paar hundert tausend Euros und zwar jetzt!
    Daher habe ich trotzdem dem einerseitigem Minimalismus Geldsorgen, was mich fast wahnsinnig macht ich es aber leider auch nicht abstellen kann.
    Daraus folgt, das jede meiner Handlungen, in Bezug auf neue Tun nur damit verwoben ist, ob ich damit endlich genug Geld verdiene, um mir mein sehnen nach einem schönen Heim endlich zu erfüllen.
    Folglich finde ich auch nicht meine Berufung oder meine Talente, weil der Fokus nur auf dem Geld liegt.
    Ich sehe wo mein Problem liegt, kann es genau definieren, was schon viel ist, mehr als es andere können und doch kann ich seit dem das Problem aufgekommen ist, es nicht lösen…
    Es ist zum heulen.

    Vieleicht kannst du darüber auch mal einen Atikel verfassen, was man mit den Träumen macht, die man sich einfach nicht erfüllen zu können scheint.

    1. Felix

      Hallo Kira,
      das ist “relativ” einfach: Was dich wirklich unglücklich macht, sind die Erwartungen. Wenn du die Erwartungshaltung änderst, verhinderst du den Frust durch nicht erfüllte Träume. Zugleich kannst du dich über mehr freuen, weil du vorher nichts erwartet hast.

      1. Kira

        Das klingt logisch, doch erreicht man in seinem Leben überhaupt irgendetwas, wenn man seine Träume und Wünsche nicht fokussiert verfolgt?
        Oder soll man einfach versuchen gar nichts mehr zu wollen? Das stelle ich mir sehr schwierig vor, da ich denke, das man dann nur so vor sich hindümpelt und gar nicht aus seinem Leben macht.
        Aber ich kann mich natürlich auch irren. 😉

        Wie war das mit deinem Blog / Website?
        Hast du da nicht auch klare Ziele und Vorstellungen gehabt, die du dann nach und nach in die Tat umgesetzt hast?

        LG =)

        1. Felix

          Hallo Kira,
          sich von Erwartungen zu lösen heißt nicht, alle Ambitionen aufzugeben. In Bezug auf meine Website und meine gesamte andere Arbeit: natürlich habe ich da Ziele, die ich verfolge. Aber ich löse mich von der Erwartung, dass alles so läuft, wie ich es gerne hätte. Ich kann nicht alles kontrollieren. Also sollte ich mich davon lösen, dass alles nach Plan läuft.

          Wenn ich das Ziel nicht erreiche(n kann), weiß ich immer noch: Ich habe zwei Arme und zwei Beine, habe meine Erfahrungen, bin Gesund und am Leben und habe genug zu essen. Was will ich mehr?

          Es gilt im Stoizismus, dass Ambitionen, Luxus und Gier drei der Dinge sind, die den Menschen vom Glücklichsein abhalten. Ich stimme dem nur insofern zu, als dass bei der Ambition eine Erwartungshaltung vorhanden wäre. Löst man sich davon, sollte Ambition kein Problem sein.

          Wichtig dabei ist sicher auch, im Jetzt zu leben, sich weniger über gestern und morgen Gedanken zu machen und den Augenblick wahrzunehmen. Zweifelsohne muss man dann ein Gleichgewicht zu seinen Plänen und Vorhaben finden. Aber genau das, das Gleichgewicht, ist den meisten Menschen heute offenbar verlorengegangen.

          Mein Rat wäre: Werde dir bewusst, dass du einiges (vieles) nicht kontrollieren und steuern kannst. Folglich scheint ratsam, Erwartungen nicht an diese nicht steuerbaren Aspekte des Lebens zu heften. Als Beispiel: Geld wirst du vermutlich in deinem Leben nicht selbst drucken. Also bekommst du es immer von anderen. Andere kannst du nicht steuern. Also klammere dich nicht an die Hoffnung, mehr Geld zu haben/zu bekommen.
          Hingegen kannst du kontrollieren, was du selbst, allein erreichst. Das Rauchen aufgeben, deine sportliche Leistung verbessern, etwas lernen…auch da hast du nicht die volle Kontrolle (wegen Genetik etc.), aber doc viel mehr und entsprechend größer ist das Potential, deine Ziele zu erreichen. Auch da würde ich mich nie 100% auf das Erreichen verlassen – allein der Versuch zählt und jeder noch so kleine Fortschritt.

  4. Tobi

    Du sprichtst mir aus der Seele. Neu ist mir nur, dass es eine Bezeichnung füs unseren Lebensstiel gibt. Bisher dachte ich immer, ich bin alleine in einer konsumgeilen, hirnlosen Welt…

    1. Lichttänzerin

      ich denke eher, jene die konsumieren sind einfach lauter, sie sind auffällig und deshalb nicht zu übersehen..

  5. Chris

    Bin seit drei Jahren Hartz IV Emfpänger und somit mehr oder weniger freiwillig Minimalist. Stört mich aber kein bisschen. Und ich widerlege in meinem Bekanntenkreis effektiv das Vorurteil, dass eine gesunde Lebensweise teuer ist, denn ALG II ist bekanntlich wirklich nicht viel.

  6. Eine Leserin

    Den Gedanken des Minimalismus stimme ich größtenteils auch zu. Man kann lehrreiche, gesunde und abenteuerliche Dinge erleben, ohne viel Geld ausgeben zu müssen.
    Allerdings machen wir als Kleinfamilie gerade eine schwierige Lebensphase durch, die gewisse Alternativleute nicht ganz verstehen wollen (aus Bekanntenkreis).
    Mein Mann geht sehr viel arbeiten, um die im diesen Jahr erworbene, idyllische Eigentumswohnung zu finanzieren. Sie ist unsere psychische Ersatz-Wurzel (die Echte hatten unsere Eltern uns nicht entwickeln lassen), unser um ca. 10 Jahre verspätetes eigenständiges Leben (wieder Eltern als Grund) und sicherer Rahmen für unsere beider diverser Traumata-Verarbeitung.
    Das viele Arbeiten belastet uns zwar auch, hoffen aber, dass es in einigen Jahren aufhört.
    Dafür ermöglicht er mir, meine schweren Kindheitstraumata in Ruhe zu verarbeiten (das ich als Buch veröffentlichen werde) und bei unserer Kleinen Tochter sein zu können, ohne sie in eine Krippe oder Kindergarten abschieben zu müssen.
    Er ist mein Super-Held!

  7. Nadine

    Ich gebe es zu. Ich kaufe viel unnützes Zeugs. Mich stört das, weil – wie du richtig schreibst – das meiste davon liegt ungenutzt herum. Langsam wird es besser. Ich kann mich zügeln, muss Dinge nicht mehr sofort haben und kann für ein paar Tage darüber nachdenken, ob ich es wirklich brauche. Ich bin ebenfalls dabei, nach und Dinge abzuschaffen, die mich nur belasten, und so mein Leben aufzuräumen, um mehr Zeit für Sachen zu gewinnen, die mir wirklich wichtig sind, und um mehr Zeit für mich selbst zu haben.

    Aber irgendwie stört mich der Tenor des Artikels etwas. Das kommt teilweise so rüber wie “Konsumgüter wie z.B. Technik-Gadgets sind schlecht, Reisen sind gut” (irgendwo steht, man kann dann Geld für wirklich wertvolle Dinge ausgeben, z.B. Reisen). Nicht für jedermann sind Reisen wichtig und wertvoll. Ich fühle mich zu Hause am wohlsten, und ich bin zu geizig, Tausende Euro für aufwändige Reisen auszugeben. Und nicht jeder empfindet es als vertane Zeit, 2 Stunden im Internet zu surfen. Ich habe sehr selten Zeit für sowas, daher sehe ich es als Luxus, wenn ich z.B. mal ein bißchen Zeit übrig habe, um auf deiner Seite zu stöbern. Und ich habe ein aktuelles Smartphone, das auf vielfältige Weise nutze, und ich möchte es nicht missen.

    In Summe empfinde ich den Artikel aber als gut, mit den obigen kleinen Einschränkungen.
    Jeder muss wohl für sich herausfinden, was für ihn der richtige Weg in Richtung Minimalismus ist, und in welchem Ausmaß er den Minimalismus betreiben will, um zufriedener zu sein.
    Ich habe das für mich noch nicht herausgefunden, aber arbeite dran.

    1. Felix

      Hallo Nadine,
      ich hatte versucht, im letzten Abschnitt klarzumachen, dass jeder seine eigenen Prioritäten finden muss. Die genannten Dinge sind nur Beispiele – irgendetwas muss ich ja nennen. Bestimmt findest du deinen Weg noch.

    2. Holger

      Auch ein modernes Smartphone kann minimalistisch sein wenn mann bedenkt wieviele andere Geräte man dadurch ersetzt wie Kamera, Taschenrechner, Terminplaner, Stoppuhr, Translater etc.

  8. sternenschimmer

    toller artikel und wieder viel stoff um nachzudenken und zu reflektieren.

    meine wichtigste erkenntnis ist, dass alles ein prozess ist, man fängt mit einer sache (veränderung) an und schon folgen viele fragmente. bevor ich mir etwas kaufe, stell ich mir die frage, brauch ich das wirklich, dann versuche ich mir einen überblick zu machen, wo bekomme ich was her, was ich so unbedingt brauche, fündig werde ich meist auf flohmärkten oder auf tauschbörsen. so hab ich gute töpfe gefunden, mein gesamtes werkzeug für den garten und auch über kleidung die getragen ist, freu ich mich auch. es gibt soviele dinge die andere weggeben ungetragen noch mit preisschild.
    im bekanntenkreis tauschen wir auch viele dinge, so hat der eine ein fondue, der andere ein raclette, waffeleisen, rasenmäher, einkochapparat, dörrautomat, fleischwolf etc. nicht jeder braucht alles.

    geschenke zu weihnachten fallen auch eher in zeitgutscheinen aus…. schon viele jahre bekommen meine patenkinder zeit geschenkt. wir überlegen was wir bewusst anfangen können, ohne das wir viel ausgeben. da sind dann projekte wie praktikumsmappe angesagt zu gestalten oder wanderungen um mitternacht, schlafen an urigen plätzen usw. lagerfeuer machen, besuch eines festivals, malen von bildern.

    auch mit meinen tieren verfahre ich ähnlich, die brauchen keine 10 leinen in allen farben noch passend zur jacke des halters.
    des weiteren geben wir auch viele sachen (lebenmittel aus dem garten) weiter. z.b. gemüse, obst… tauschen usw. meine freunde und ich machen fahrgemeinschaften wenn wir weiter ausserhalb veranstaltungen besuchen genauso geht es mit dem einkaufen auf biomärkten oder beim biobauer, da organisieren wir uns auch, kannst was mitbringen, willst was haben.

    mich macht das alles sehr glücklich… es fördert die kommunikation, es stärkt die gemeinschaft…
    ich pfeif auf höher, weiter, größer, schneller 🙂 ich entschleunige lieber….

    in diesem sinne, habt eine schöne zeit und gute gedanken

    1. marko.h

      Zeitgutscheine sind eine ganz tolle Sache! Meine Oma bekommt so was immer zum Geburtstag von mir.
      Sie sagt selber das sie alles hat und nicht mehr braucht, aber sie freut sich immer sehr wenn man sich mal etwas Zeit für sie nimmt und ihr bei Kleinigkeiten im Haus und Garten hilft.
      Dabei habe ich gemerkt das es ihr gar nicht so sehr um die Arbeit geht die man dann verrichtet sondern das sie in der Zeit wo man da ist jemanden zum Reden hat!

      Die Zeitgutscheine sind nur so eine Art nette Geste, ich helfe natürlich auch wenn die Gutscheine aufgebraucht sind 😉

  9. Damaskus

    Interessant. Ich verfolge in vielerlei Hinsicht eher das Prinzip des Maximalismus: Maximale Gesundheit durch Paleo. Das wiederum führt zu maximalen Leistungen im Job, maximaler Power beim Sport, maximal mögliche Umsetzung meiner Träume. Gegenstände die ich mir kaufe sind oft maximal modern da ich auf High-Tech Zeugs abfahre. Ich versuche bei Problemen so souverän wie möglich zu bleiben aber gleichzeitig proaktiv die beste Lösung anzugehen.
    Dennoch ist ein gewisser Minimalismus im Hinterkopf sehr hilfreich. Man bleibt insgesamt gelassener, ruhiger, sachlicher, freier.
    Die Mischung macht’s.

  10. Frank

    schöner Artikel. Ich habe als Kind meinen Vater kaum gesehen , da er immer am arbeiten war. Bei meinen Kindern wollte ich die ersten 3 Jahre ihres Lebens voll mitbekommen. Daher habe ich in dieser Zeit nur Teilzeit gearbeitet. In dieser Zeit habe ich gelernt mit wenig auszukommen. Danach hatte ich mich so sehr an die viele Freizeit gewöhnt, daß ich es bis heute weiter so gehalten habe. Ich brauche vieles nicht ( Reisen,Partys, Essen gehen, dicke Autos…) und kann mir daher diesen Lebensstil im teuren München leisten.
    Mehr Geld gebe ich für Dinge aus die ich täglich benutze: Schuhe, Fahrrad, Kaffee und für die Ausbildung meiner Kinder.
    Frank

    1. marko.h

      Hallo Frank,

      ich finde es toll das du so an deine Kinder denkst und deine Freizeit mit Ihnen verbringst und die Arbeit hinten angestellt hast!
      Auch mein Vater war früher als ich ein Kind war immer nur arbeiten, hat Überstunden ohne Ende gemacht und hat in seiner wenigen Freizeit nur von der Arbeit gesprochen.
      Ich war Anfangs auf fast dem gleichen Weg. Ich habe zwar keine Kinder, habe aber auch alles für den Beruf gegeben und alles andere (auch meine Gesundheit) hinten angestellt. Ich war auch eine Zeit lang selbstständig, habe in dem Job nach der Selbstständigkeit eine Abteilung leiten müssen usw…
      Erst als ich sehr krank wurde, und dann später auch noch auf sehr undankbare Art und Weise entlassen wurde, weil man lieber Zeitarbeiter wie Festangestellte beschäftigen wollte, fand bei mir ein Umdenken statt!
      Ich habe mir viel Zeit genommen in mich hineinzuhorchen und in genau dieser Zeit fand ich auch “Urgeschmack”. Das war der bisher wohl wichtigste Wendepunkt in meinem Leben, weil ich endlich verstanden bzw. herausgefunden habe was für mich wirklich wichtig ist im Leben!

  11. Heidi

    Jetzt weiss ich, warum ich immer zufrieden bin – ich bin Minimalist. Sehr schoener Artikel, Felix, der mir aus dem Herzen spricht. Ein Minimalist verzichtet auf nichts, er hat nur andere Prioritaeten.

  12. maiebrit

    Ein schöner Artikel und ein Aufruf zum Minimalismus, den man gerne weitergeben möchte.
    Eine Komponente, die man aber nicht unterschätzen darf, auf dem Weg zu einer echten Zufriedenheit, die sich nicht nur daraus speist, dass man stark geblieben ist und minimalistisch gehandelt, ist die Arbeit der Menschen an sich selber. Denn wer sich mit sich und seinem Gepäck auseinander gesetzt hat, kann viel leichter Abschied nehmen und Dinge loslassen. Und erkennt, dass so manche Anschaffung nur eine Leerstelle gefüllt hat, um sich vielleicht nicht mit ganz eigenen Themen zu beschäftigen. Wer den eigenen (materiellen) Mechanismen auf die Schliche kommt, kann eine Zufriedenheit entdecken, die wirklich nachhaltig ist und einen langfristig freier macht von vielen Trends.

    1. Felix

      Derjenige, der das Video gemacht hat, hat leider nicht verstanden, worum es eigentlich geht. Um “Trends” und “blindlings folgen” geht es nicht. Im Gegenteil. Aber wenn du den Artikel gelesen und verstanden hast, weißt du das natürlich schon.

      1. Wirderer

        Ich denke, da steuern wir ordentlich aneinander vorbei 🙂

        Das Video ist eine herrliche Persiflage! U.a. werden da ja solche Auswüchse wie “maximal 100 Dinge besitzen” usw. ordentlich aufs Korn genommen.

        In letzter Zeit sehe ich verstärkt das Auftreten von diversen Trends, die dann fast fanatisch befolgt werden. Mein vorheriger Kommentar sollte einfach dazu anregen, über gewisse Sachverhalte erstmal nachzudenken.

        Nur weil ich mal keine Lust auf Frühstück habe bin noch lange kein “IntermittentFasting”-Jünger. Nur weil ich Zucker für schädlich halte lebe ich nicht primal, und nur weil ich alte DVDs bei eBay verkauft habe, bin ich kein Minimalist 🙂

        Manche Trends laufen dem gesunden Menschenverstand einfach hinterher 🙂

        1. Felix

          Ich fürchte, da unterliegst du deiner Wahrnehmung. Ideen, Konzepte und Bewegungen (das, was du offenbar als Trends bezeichnest) gibt es seit tausenden von Jahren – ebenso wie ein paar Menschen, die diesen unüberlegt folgen.
          Dass eine differenzierte Herangehensweise hier auf jeden Fall sinnvoll ist, steht ausdrücklich im Artikel.
          Was nun so schlimm daran sein soll, einem Konzept einen Namen zu geben, kann ich nicht nachvollziehen. Deine Aufregung ist für mich daher nicht verständlich.

          1. Wirderer

            >Was nun so schlimm daran sein soll, einem Konzept
            > einen Namen zu geben, kann ich nicht nachvollziehen.
            > Deine Aufregung ist für mich daher nicht verständlich.
            Weil zum einen viele dieser “Trend”-Setter so tun, als ob sie das Rad neu erfunden hätten und eben auch viele solche “Trends” ausnutzen, um dick abzukassieren.

            Noch einer dieser “Trends”… Barfußschuhe…

            Vor 10 Jahren kosteten Schuhe ohne Absätze und mit dünnen Sohlen so um die 10-20 Euro. Jetzt heißt sowas Barfußschuhe und kostet ab 100 Euro 🙂

            Die Liste ist unendlich…

            Aber um wieder aufs Thema zurückzukommen… für nur 149 Dollar erfährt man von dem Linktipp (Joshua Becker) u.a. alles über: “Rethinking the purpose (and desire) for money” 🙂
            http://simpleyear.co/course/

            Naja, wahrscheinlich wird dieser Post auch wieder mißverstanden 🙂

    2. marko.h

      Wenn man also nicht jeden hippen (Konsum) Trend mitmacht, sondern sich auf das wesentliche beschränkt dann folgt man deiner Meinung nach blind einem Trend? Verstehe ich das richtig?
      Was hat das denn bitte mit einem Trend zu tun wenn man sich auf die wirklich wichtigen Dinge des Lebens beschränkt?
      Ich weiß wirklich nicht was daran ein hipper Trend sein soll wenn man anfängt seinen Kopf einzuschalten, Dinge zu hinterfragen und daraus für sich die Konsequenzen zu ziehen?

      Aber vielleicht habe ich deine Aussage auch falsch verstanden. Kommt ja auch mal vor bei geschriebenen Texten 😉

    3. Petra

      Nur weil das heute Minimalismus genannt wird, bedeutet nicht, dass das ein hipper, neumodischer Trend ist, dem man blindlings folgt.
      Schon vor Jahren gab es z. B. das Buch “Weg damit! – Entrümpeln befreit” von Rita Pohle, das in die gleiche Richtung geht und viele ähnliche Ansätze.
      Ich denke u. a. an Feng Shui, das einfache Leben von Mönchen und Nonnen, Gesellen auf der Wanderschaft, usw.
      Das ist uraltes Wissen der Menschheit, dass zu viele Dinge belasten und unfrei machen. Und nur weil es heute als Minimalismus wiederentdeckt wird, ist das nichts Schlimmes.

      PS: Du musst nicht mitmachen! 😉

    4. gepa

      Nachdem mein erstes posting offensichtlich gelöscht worden ist, hier noch einmal meine Frage:
      von wann stammt das Zitat von Janosch?

      1. Felix

        Hallo gepa – ich habe nichts gelöscht. Von wann das Zitat genau stammt, kann ich dir leider nicht sagen. Janosch hat kaum Anteil an der Verwertung seiner geschriebenen Werke – ungünstige Verträge.
        Es müsste aus den 70ern, womöglich aus den 60ern sein.

  13. marko.h

    Da schrieb ich vor kurzem noch im Forum von meinen Veränderungen (Teilzeitbeschäftigung, weniger Konsum usw…) und hier kommt der passende Artikel dazu.
    Wie immer klasse geschrieben und spiegelt genau meine Gedanken wieder.
    Das ist auch das was ich an Urgeschmack so mag, das es eben nicht nur um die Ernährung geht. Zu einem gesunden und zufriedenen Leben gehört eben noch viel mehr dazu 🙂

    Und man sieht auch hier wieder das alles eine Sache der Prioritäten ist. Manche meinen ja das sie sich gesunde Ernährung nicht leisten können, dabei ist es oft so das es für sie nur nicht eine so hohe Priorität hat und sie lieber Geld für andere Dinge ausgeben.
    Ich habe “sehr wenig” Geld, kann mir aber hochwertige Lebensmittel leisten, qualitatives Werkzeug, gute Küchenutensilien, und Kleidung an denen nicht das Blut von asiatischen Kindern klebt!
    Diese Dinge sind es die mich glücklich und zufrieden machen, und kein teures Auto, die Party am Wochenende, der neue Flachbildfernseher usw…
    Auf das alles verzichte ich ohne Probleme, und ich fühle mich tatsächlich viel freier.
    Ein Leben mit wenig Erwerbsarbeit, viel Freizeit und vor allem Gesundheit, bedeutet für mich weniger Stress, Angst und vor allem viel Freiheit. Und diese Freiheit und die Freizeit ist das aller wertvollste!

    1. PeterB.

      das klingt alles sehr gut, läßt sich aber meines Erachtens in der Regel nur dann realisieren, wenn man nur für sich selbst sorgen muss. Kommen Kinder, denen man etwas bieten möchte, ins Spiel, wird es schon etwas komplizierter. Wie sieht es bei Dir, Marko.h, aus?

      1. Felix

        Hallo Peter,
        Das Prinzip lässt sich in allen Situationen anwenden – auch mit 5 oder 6 Kindern. Siehe auch Leo Babauta.

      2. marko.h

        Nein ich habe keine Kinder und es sind auch keine Kinder in meinem Leben vorgesehen.
        Trotzdem wüsste ich nicht warum das ganze mit Kindern nicht möglich sein sollte?
        Es kommt natürlich darauf an was für eine Frau man hat, aber ich setze mal einfach voraus das man nicht mit einer zusammen ist die völlig anders in den wichtigen Punkten denkt, als man selber 😉
        Jetzt kommt es natürlich darauf an was du unter “den Kindern etwas bieten” verstehst?
        Meinst du damit gute natürliche Lebensmitte, so viel Zeit wie möglich mit ihnen verbringen, das ganze am besten draußen bei viel Bewegung in der Natur, dadurch automatisch eine gute Gesundheit? Oder meinst du eher so was wie immer die neuesten Dinge die gerade so angesagt sind, bzw. was die Klassenkameraden auch haben, zwei mal im Jahr in den Urlaub wo man natürlich im 5 Sterne Hotel übernachten muss?
        Bei letzteren gebe ich dir recht, das das nicht möglich ist. Aber so etwas würde ich Kindern auch nicht bieten wollen, sonder ich würde sie zu gesunden, starken und selbstbewussten Persönlichkeiten machen wollen, die genau wie ich, mit wenig zufrieden sind und das was sie haben zu schätzen wissen und ihr Selbstwertgefühl nicht über DINGE definieren. Sie wären damit eben nicht Teil dieser kaputten Gesellschaft, würden nicht in so großem maße zur Ausbeutung und Zerstörung unserer Umwelt beitragen usw… Das gilt es den Kindern und später Jugendlichen zu vermitteln!

        Du siehst also das man “etwas bieten” schon etwas genauer definieren muss 😉

      3. Frank

        Kinder kosten zwar Geld, das stimmt. Meiner Erfahrung nach muß man ihnen aber nicht viel bieten (monetär). Zeit mit Ihnen verbringen ( früher war das Spielen, GuteNachtgeschichten vorlesen,Urlaube im Salzburger Land statt Jamaica) wird viel mehr geschätzt. Jetzt wo sie groß sind ist Zuhören das Wichtigste. Das erspart einem zwar nicht die schwere Zeit der Pubertät, aber wenn Sie da wieder raus sind, bleibt eine gute Verbindung. Die “Kinder” kommen zu einem um um Rat zu fragen oder teilen einem ihre Probleme mit.Das ist zwar manchmal anstrengend aber auch sehr schön.

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