Sogar Pfannkuchen passen hervorragend in den Rahmen einer gesunden Ernährung, sofern sie korrekt zubereitet werden.
Und das geht verhältnismäßig leicht mit Mandelmehl. Von dessen vielleicht ungewohnten Geschmack und Geruch in der Rohform sollte man sich übrigens nicht abschrecken lassen – fertig verarbeitet und gebacken sieht das alles wieder ganz anders aus.
Zutaten:
- Ein Ei (=7g Eiweiß, 1EWB)
- 20-25g Mandelmehl (=7g Eiweiß, 1EWB)
- 18g Honig (=18g Kohlenhydrate, 2KHB) (besser: 10 Tropfen Stevia)
- 30ml Milch
Bei der Zubereitung zunächst das Ei mit dem Zucker ordentlich verrühren und schaumig schlagen, dann die Milch hinzugeben und weiter schlagen. Erst dann das Mehl unterrühren. Den Teig anschliessend ca 10 Minuten stehen lassen, dann die Pfannkuchen in einer heißen Pfanne und etwas Olivenöl backen.
Insgesamt je 2 Eiweiß- und Kohlenhydratblöcke. Essen Sie dazu ein paar Nüsse oder 1 TL Nussmus für den Fettanteil.








Das Rezept ist einfach superlecker, ich hab Kokosmilch verwendet.
Mit selbstgemachter Mandelmilch wird`s auch super
Und es geht vorallem superschnell!

Vielen vielen Dank für dieses tolle Rezept!
Das freut mich!
Hallo Felix,
ich habe heute morgen die Pfannkuchen ausprobiert. Allerdings nicht mit Mandelmehl, sondern mit gemahlenen Mandeln (ich hab sie frisch gemahlen). Bis ich das Ei und die Mandeln vermischen konnte hat es einwenig gedauert, da die gemahlenen Mandeln ziemlich geklebt haben^^ aber ich muss sagen, dass meine Pfannkuchen echt ausgezeichnet waren, ne Superkonsistenz hatten und lecker waren. Ach ja: in die Mischung selbst hab ich noch Kokosmilch reingetan und angebraten hab ich alles mit Rapsöl.
PS. Was mir aufgefallen ist: wenn man die Pfannkuchen zu lange anbrät werden sie auch extrem trocken. Daher mein Tipp: nach dem Wenden nur ganz kurz in der Pfanne lassen.
Ich finde deine Seite toll
und die Rezepte machen Spaß!
Weiter so!
LG Babs
Gemahlene Mandeln (bzw. Haselnüsse) nehme ich auch nur noch. Freut mich, dass es dir gefällt.
Ganz ganz tolles Rezept! Vielen Dank! Geht schnell, ist unkompliziert und ist auf Anhieb gelungen. Mit der doppelten Menge ergab es bei mir 6 kleinere Pfannkuchen, was für ein 2 Personen Frühstück genau richtig war.
Ich habe nicht zusätzlich gesüßt, sondern selbst gemachtes Apfel-Zimt-Püree und frische Erdbeeren (haben hier Down Under zum Glück so gut wie immer Saison) dazu gemacht. Damit ist es dann wirklich ausreichend süß. Ich könnte mir auch gut vorstellen, geriebenen Apfel oder Heidelbeeren direkt in den Teig hineinzubacken.
Klar, die Konsistenz ist schon etwas anders als bei “normalen” Pfannkuchen, aber nicht schlechter, vor allem wenn man bedenkt, was man an KH spart.
Hallo Sabrina,
ja, geriebene Äpfel gehen sehr gut. Eventuell muss man sie ein wenig ausdrücken, weil manche Sorten sehr wässrig sind.
Viele Grüße nach Australien!
Hey
tolle Seite! Habe sie heute gefunden und bin schon (gefühlte) Stunden am lesen. Ich liebe Pfannkuchen und will schon seit Ewigkeiten ein Rezept finden, dass etwas gesünder ist als das übliche Mehl, Eier, Milch.
Was mich bei deinem Rezept grade sehr wundert ist der Zucker. Ich habe bisher noch nie Zucker in meine Pfannkuchen – gibt es irgendeinen “Küchenchemischen” Grund dafür? Eigentlich schmecken ganze Mandeln doch eher süßlich – ist das bei Mandelmehl nicht der Fall?
Liebe Grüße
Hi,
danke dir. Dass der Zucker im Rezept ist, liegt daran, dass das Ur-ur-uralt ist – und ursprünglich war auch ein anderes Mehl in Verwendung. Ich habe es mal in Honig geändert. Küchenchemisch gibt es zmindest aus meiner Sicht keinen Grund dafür und du hast Recht: Mandeln sind in der Regel recht süß und das könnte ausreichen. Allerdings gibt es auch Fabrikate mit bitteren Mandeln dazwischen, das ist dann weniger angenehm. Muss man ausprobieren.
Geht das Rezept auch statt mit Milch mit Kokosmilch?
Klar, das geht. Auch mit Eiermilch geht das.
Hm, hab grad im Reformhaus bei mir in der Nähe angerufen. Die haben nur Soja und Kokosmehl. Gibts damit auch erfahrungen?
Ah, bereits selbst gesehen .-) Also mandeln mal mahlen…sprich. ich muss mir nen mixer besorgen
Soja: Finger weg. Kokosmehl: Geht, aber hält nicht so gut, ist sehr faserig und trocken. Gemahlene Mandeln tuns auch, genau.
Hallo
Die Pfannkuchen sind etwas gewöhnungsbedürftig. Mein Sohn meint ein bisschen trocken.
Denke da fehlt doch leider die Konsistenz vom Mehl.
Naja trotzdem eine gesunde Alternative.
Wenn es um die Konsistenz oder Textur geht: Die bekommt man auch mit Buchweizenmehl hin, Getreide/Weizen ist da also nicht unbedingt nötig.
Bei mir war es leider genau wie bei Olga, obwohl ich mich an das Rezept gehalten hab und Mandelmehl genommen habe (teilentöltes von der Ölmühle Solling). War von der Konsistenz überhaupt nicht wie Pfannkuchen…
Hallo Liane – hat es bei dir auch eher die Konsistenz von Rührei gehabt?
Ja, sah auch eher wie solches aus… geschmacklich irgendwo zwischen Kaiserschmarrn und Rührei. Zweiter Versuch ebenso gescheitert. Klappt irgendwie überhaupt nicht….
Komisch – ich werd’s selbst nochmal ausprobieren und berichte dann.
Hallo!
Erstmal vorweg: Tolle Internetseite. Bin begeistert und muss sagen:
Weiter so!
Nun meine Frage:
Ich habe mir Mandelmehl gekauft. Erst jetzt habe ich festgestellt, dass es entöltes und “normales” Mandelmehl gibt. Gekauft habe ich “entöltes” Mandelöl von der Ölmühle-Solling. Falls hier “noramles” Mandemehl verwendet wurde: Wie müsste ich das Rezept anpassen, damit es mit entöltem Mehl gelingt? Könnte man auch “Sojamehl (vollfett) als Ei-Ersatz nehmen?
Viele Grüße
Markus
Hi Markus – danke dir. Hier ist bisland immer die Rede vom entölten Mandelmehl. Mit dem “fetten” Mandelmehl arbeite ich selbst erst seit Kurzem und ich schreibe es dann immer dazu. Insofern sollte bei dir alles passen.
Sojamehl würde ich nicht verwenden: http://www.urgeschmack.de/problem-soja/
Und ich glaube nicht, dass es als Ei-Ersatz taugt, weil Ei völlig andere Eigenschaften hat, speziell was das Backen angeht. Das fängt an beim Wassergehalt und endet nicht erst bei der enthaltenen Eiweißmenge.
Viel Glück und viel Spaß beim Backen!
Super!
Vielen lieben Dank für die schnelle Antwort! Gibt ja wirklich viele tolle Rezepte hier. Die ein oder andere Frage taucht da bestimmt nochmal auf
Kann mich nun ja beruhigt ans kochen machen. Werde es dann wohl zur Sicherheit mit Ei probieren.
Zwar scheint Soja die besagten negativen Eigenschaften zu haben, jedoch verzehre ich es in sehr geringen Mengen…Zumindest werde ich die restlichen Bestände aufbrauchen
Viele Grüße und noch ein schönes restliches Wochenende!
Markus
Hallo Felix!
Vorab: ich finde deine Seite wunderbar und danke dir dafür, dass es sie gibt.
Gerade eben habe ich mich an dem Pfannkuchen versucht. Da ich nirgends Mandelmehl gefunden habe, habe ich stattdessen Kokosmehl verwendet, dabei den Flüssigkeitsanteil erhöht. Gesüßt habe ich übrigens erstmals mit Stevia Fluid. Super Sache!
Leider ist der Pfannkuchen nicht wirklich so toll geworden wie oben auf dem Bild. Meiner war extrem brüchig, hatte mehr Ähnlichkeit mit Rührei oder Kaiserschmarrn und schmeckte auch eher dementsprechend. (Gegessen habe ich ihn trotzdem). Beim besten Willen konnte ich den Pfannkuchen weder vernünftig wenden, noch rollen, geschweige denn füllen. Hast du einen Tipp für mich?
Lieber Gruß!
Hallo Olga – danke für deinen Kommentar. In diesem Fall liegt das Problem im Kokosmehl begründet: Es enthält weniger Eiweiß als Mandelmehl, “klebt” also nicht so gut und dadurch wird der Pfannkuchen brüchig. Mit Mandelmehl sollte es auf jeden Fall besser gehen. Eventuell hierfür auch einfach gemahlene Mandeln, das habe ich noch nicht ausprobiert.
Notfalls geht auch Sojamehl, aber das bringt leider wieder eigene Probleme mit sich: http://www.urgeschmack.de/problem-soja/
Viel Glück auf jeden Fall!
[...] erfüllt der glutenfreie und kohlenhydratarme Mandelmehl-Pfannkuchen, den ich vor einiger Zeit vorstellte, schon viele Wünsche – aber ein Detail hat noch [...]
[...] erfüllt der glutenfreie und kohlenhydratarme Sojamehl-Pfannkuchen, den ich vor einiger Zeit vorstellte, schon viele Wünsche – aber ein Detail hat noch [...]
so tolle rezepte! ich frag mich nur, ob ich mit speck braten darf…
Klar, Speck per se schadet erstmal nicht. Kommt natürlich auch immer auf die Menge an, aber Speck ist nicht der Bösewicht, als der er immer dargestellt wird.