Hähnchenkeule auf Gemüse

Als ich vor einiger Zeit mit Matschepampe zum Blind Guardian Konzert fuhr, berichtete ich im entsprechenden Video kurz über die Hühne meiner Nachbarin. Den gesamten Sommer über gingen Küchenabfälle bei mir weder in den Müll, noch in den Kompost. Stattdessen freuten sich die besagten Hühner über regelmäßig frisches Futter. Über den Status von Brathähnchen und Poularden waren die Tiere mit einem Schlachtgewicht von über 3kg am Ende weit hinaus, zumindest, wenn man dieser Klassifizierung Glauben schenken darf.

Nach sechs bis acht Monaten wird so ein Tier in der Regel als ungenießbar zäh und bestenfalls als Suppenhuhn brauchbar bezeichnet. Daran glaube ich nicht. Und wer sich ein klein wenig mit Küchenchemie auskennt, wird wissen, dass beim Niedertemperaturgaren mit etwas Zeit wirklich jedes Stück Fleisch zart wird.

Dieser Vogel ruhte daher ca 6 Stunden bei 100°C im Ofen, nur zum Schluss wurde für 15-20 Minuten auf 200°C erhöht, um eine knusprige Haut zu erhalten.

Die Keule so eines ausgewachsenen Huhns sättigt sehr gut und daher gibt es als Gemüse dazu lediglich:

  • 3 Stck Paprika
  • 1 Zwiebel
  • 1 Kohlrabi

Die Zwiebel in Ringe schneiden und glasig braten, dabei mit Salz und Pfeffer würzen.

Paprika und Kohlrabi in Streifen schneiden, zur Zwiebel geben und kurz mit anbraten oder dünsten.

Jeweils eine Hähnchenbrust oder -Keule darauf anrichten und servieren.

Diese Menge reicht für 2 Portionen.

Übrigens: Vor einigen Monaten zeigt ich bereits im Video, wie man ein Brathähnchen zubereitet.

5 Kommentare zu “Hähnchenkeule auf Gemüse

  1. Pingback: Urgeschmack — Kokoskrustenhähnchen mit gedünsteter Paprika

  2. Cornell

    Hallo Felix,

    das mit dem langsam Kochen muss ich mir auch mal anschauen. Besonders jetzt im Winter wenn der Kamin wochenends den ganzen Tag an ist. Da kann man auch den Topf morgens drauf stellen, ordentlich heizen und abends essen. Zur Zeit hänge ich eher noch am Schnellkochtopf und der Pfanne.

    Schöne Grüße,
    Cornell

    1. Felix

      Hi Cornell – gute Idee, das mit dem Kamin. Bei meiner Mutter haben wir darauf früher immer Bratäpfel gemacht.
      In einem guten Bräter mit etwas Gemüse und Brühe sollte das super werden. Viel Erfolg!

      1. Cornell

        Und es klappt auch super!

        Habe es mit Schweinelende und Lammschulter ausprobiert. Nicht mal im Bräter, einfach nur im Topf für 7-8 Stunden auf/im Kamin stehend, bei 70-100°C. Das kann mit dem besten zypriotischen Kleftiko mithalten!

        Auch keine Hektik wann die Gewürze dazukommen, man hat ja ewig Zeit. Und nach der halben Zeit kann man noch ein wenig Gemüse mit in den Topf werfen. Das ist dann am Ende auch super. Leider nur was für’s Wochenende.

        Noch ein paar erholsame Tage,
        Cornell

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