Fleischerzeugung kann das Klima schützen (Urgeschmack-TV Ep. 79)

Bezugnehmend auf den Videobeitrag zur Weidehaltung heute eine Erläuterung der Thematik. Klima und Umwelt können durch die Haltung von Rindern geschützt werden. Wie dies funktioniert, erfahren Sie im heutigen Video.

Links zu Anbietern von Weidefleisch finden Sie in diesem Beitrag über die Weidehaltung von Rindern.

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8 Kommentare zu “Fleischerzeugung kann das Klima schützen (Urgeschmack-TV Ep. 79)

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  1. Marcus

    Kühe werden auch viel mit Soja gefüttert. 80% der weltweiten Soja Produktion dient als Futtermittel für Tiere. Das meiste an Soja kommt dabei aus Südamerika, wo Wald für den Anbau von gigantischen, subvensioniertem Soja gerodet wird. Die Folgen sind von Monokulturen die den Boden zerstören, bishin zu Veränderung des lokalen Klimas, worunter die Menschen wiederum Leiden.

    Zudem ist die industrialisierung der Viehwirtschaft sehr unmoralisch, da die Tiere überhaupt nicht artgerecht gehalten werden! Von fragwürdiger Überzüchtung und Behandlung abgesehen. Man kann halt 80Millionen Bürger nicht einfach durch Weidehaltung ernähren, wenn jeder 7xdie Woche 2 Mahlzeiten Fleisch essen möchte. Dafür ist es wichtig, alternative Ernährungsweisen auf zu zeigen! Und auch statt Fleischgerichten/Rezepten alternativen anzubieten. Da ich mir als Student kein nachhaltiges Fleisch leisten kann, würde ich mich freuen, wenn ich mehr gesunde vegetarische Rezepte mit Urgeschmack auf dieser Seite finden würde. Z.B unter “was soll ich Essen” von den Fleisch und Fisch Gerichten fällt einiges für mich weg.

    Danke und Lg,

  2. Pingback: Können wir mit ‘Paläo’ die ganze Welt ernähren? — Urgeschmack

  3. Pingback: Fleisch aus Direktvermarktung – Tipps für Weidefleisch-Einsteiger — Urgeschmack

  4. michael

    sehr guter Beitrag! Was mir etwas fehlt, sind Zahlen. Kann man mit Weidehaltung überhaupt soviel Fleisch erzeugen, dass für jeden Erdenbürger mehr als eine homöopathische Dosis übrigbleibt?
    Was man auch noch betrachten könnte wäre der Biodiverse-Anbau, heißt man nutzt Flächen parallel für die Produktion mehrere Produkte, das könnte bei der Fleischproduktion z.B. der gleichzeitige Anbau von Obstbäumen, oder Feuerholz sein. In Indien gibt es dazu versuch, die Zeigen, dass man auf diese Art mehr Kalorien pro Flächeneinheit erzeugen kann als die konventionelle Landwirtschaft und dabei noch vollkommen klimaschonend und nachhaltig Produziert.

    Just my 2 Cents
    Michael

    1. Felix

      Danke dir, Michael.

      Wenn man das wirklich global ausrechnen wollte, würde man möglicherweise wirklich zu eher homöopatischen Dosen kommen. Das kommt stark darauf an, nach welchen Methoden man vorgeht. Prinzipiell ist ja der Großteil der Landfläche eigentlich eher für Weidehaltung denn für Ackerbau nutzbar. Das Problem wird dann eher der Konflikt zwischen reinem Flächenbedarf für Menschen (Wohnungen, Straßen, Städte, Fabriken etc) vs. Flächenbedarf für Tiere sein. Das ist ja schon jetzt der Fall.

      Aber eine globale Rechnung macht eben keinen Sinn, weil sie die lokalen Gegebenheiten außer Acht lässt. Auf einer kleinen Atlantikinsel ist sicherlich die Fischerei sinnvoller als Rinderhaltung oder Getreideanbau. Und im Regenwald funktioniert wohl die Obstporudktion bzw Etagenanbau am besten. Naja, und einige Gebiete gibt es eben, die am besten von Weidetieren genutzt werden.

      Das Experiment in Indien wird mit Polykultur/Permakultur zusammenhängen. Auch das sollte eben eher lokal betrachtet werden. Dass die Fläche so ertragreicher sein kann, wurde schon oft gezeigt. Nur ist das eben nicht so gut für eine globalisierte und zentralisierte Lebensmittelversorgung geeignet.

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