Ist Bio ungesund und umweltschädlich?

Bio ist ungesundDas Bio-Siegel nach EG-Öko-Verordnung ist gezielte Irreführung. Bio-Produkte schaden der Umwelt, sind potentiell ungesund und qualitativ minderwertig. Sie stammen aus einem industriell kontrollierten System, welches eine Erosion der Esskultur fördert.

Das klingt nach einer Reihe grotesker Behauptungen. Sind diese Vorwürfe haltbar?

Ist Bio nicht die beste Qualität?

"In bester Bio-Qualität!" ist eine Phrase, die die Industrie erfolgreich in die Köpfe vieler Verbraucher gebrannt hat. Anders als sie suggerieren möchte, ist Bio allerdings alles andere als das Maß der Dinge wenn es um Qualität geht.

Bio nach EG-Öko-Verordnung (im Folgenden einfach 'Bio') ist ein Industrieprodukt. Es ist eine Imitation des konventionellen Systems mit leicht veränderten Regeln. Das Ziel ist nach wie vor die Gewinnmaximierung, nicht die Versorgung mit nachhaltig erzeugten Lebensmitteln. Wer lediglich einen politisch korrekten Sticker auf seinen Lebensmitteln sehen möchte, sich aber für tatsächliche qualitative, ökologische oder humanitäre Auswirkungen nicht interessiert, ist damit gut bedient.

Warum ist Bio nicht die beste Qualität?

Bio garantiert keine artgerechte Tierhaltung

Die Richtlinien für das Bio-Siegel sehen bessere Bedingungen für Tiere vor als die konventionelle Tierhaltung. Und besser ist durchaus erstrebenswert. In diesem Fall jedoch ist es noch immer weit von art- oder tiergerechter Haltung entfernt. Das erkennt jeder, der mal die zerzausten, blassen Tiere in einem Bio-Legehennenstall mit mehreren Tausend Tieren gesehen hat.

Es mag diesen Tieren besser gehen als ihren Genossen im Käfig, sie mögen etwas besseres Futter bekommen. Doch ihre Haltung ist nicht artgerecht. Dass es anders geht, zeigen besonders Kleinbauern immer wieder, die Hühner im Dutzend halten – im Freien. Und das hat auch Einfluss auf die Qualität der Eier, welche durch Wiesenhaltung eine signifikant höhere Nährstoffdichte aufweisen.

Bio garantiert keine Weidehaltung

Rinder sind Grasfresser. Ihr Magensystem ist für die Verdauung von Gras und Kräutern optimiert. Die Bio-Richtlinien bedingen jedoch keine reine Weidehaltung und sie gestatten die Fütterung von Getreide. Durch Getreide wachsen die Tiere schneller, werden schneller schlachtreif.

Durch Getreide übersäuern die Wiederkäuer jedoch, der pH-Wert ihres Verdauungsystems verändert sich, sie werden anfällig für Krankheiten. Und ihr Fleisch verändert sich: Die Qualität sinkt. Ob es sich dabei nun um Bio-Getreide handelt oder nicht: Artgerechte Ernährung für Rinder besteht aus Gras und Kräutern.

Bio ist Monokultur

Bio ist in vielerlei Hinsicht nicht der beste Umgang mit dem Land. Die Richtlinien erlauben intensive Landwirtschaft, sehen keine Pflege des Bodenlebens, des Humus vor.

Und so laugt auch die Bio-Landwirtschaft streng nach EG-Öko-Verordnung den Boden aus, denn gefüttert werden lediglich die Pflanzen mit Bio-Dünger; jedoch nicht der Boden und seine Lebewesen selbst. Bio ist ungesund für die Böden.

Ob es nun eine Fruchtfolge gibt oder nicht: Wenn Furche neben Furche mit Brokkoli bestückt ist, handelt es sich um eine Monokultur. Die mit Bio-Tomatenpflanzen besetzten Bio-Gewächshäuser sind Monokulturen. Mit all ihren Folgen: Das Ökosystem, die Pflanzen werden anfällig für Krankheiten und Schädlinge. Und das führt zum nächsten Punkt:

Bio-Insektizide schaden der Umwelt

Zur Schädlingsbekämpfung nach Bio-Richtlinie setzen viele Betriebe zum Beispiel spezifische Marienkäfer-Spezies (Harmonia axyridis (Pallas)) ein. Diese importieren sie aus Asien (was per se kaum nachhaltig ist). Diese Marienkäfer geraten in die freie Wildbahn und können dort andere, lokale Spezies verdrängen, so Ökosysteme aus dem Gleichgewicht bringen und auch selbst zur Plage (u.a. im Obst- und Weinbau).

Bio garantiert nicht die beste Qualität

Bio resultiert nicht in den besten Tierprodukten, denn die Tiere werden nicht artgerecht gehalten. Bio-Fleisch ist nicht das beste Fleisch und Bio-Eier sind nicht die besten Eier.

Auch resultiert Bio-Landbau nicht in der besten Qualität des Gemüses, denn hier geht es wie im konventionellen Bereich vornehmlich um Leistung, um die Fütterung der Pflanze. Der Boden besteht aus mehr als nur Stickstoff, Phosphor und Kalium (NPK).

Und so kann es sein, dass auf dem gleichen Wochenmarkt zwei Bio-Gemüsebauern (Bioland, um genau zu sein) stehen, die beide Rotkohl verkaufen, welche jedoch trotz gleicher Sorte völlig unterschiedlich schmecken: Abhängig ist dies von der Gesundheit des gesamten Bodens – oder dem, was davon noch übrig ist. Bio-Qualität kann daher gar kein Maßstab sein.

Das Bio-Siegel ist irreführend in Bezug auf die Qualität und die Umweltfreundlichkeit der ausgezeichneten Produkte. Doch es versagt auch in Bezug auf weitere, wichtige Aspekte der Lebensmittelversorgung:

Bio ist nicht regional und saisonal

Zu praktisch jeder Jahreszeit finden sich in Supermärkten fast alle konventionell erhältlichen Produkte auch mit dem Bio-Siegel. Zitronen, Äpfel und Bananen sind nur drei von unzähligen Beispielen, die zeigen, dass beim Bio-Siegel weder der regionale noch der saisonale Bezug Relevanz hat.

Bio bedeutet lange Transportwege

Äpfel und Kiwis aus Neuseeland, Bananen aus Südamerika, Tomaten aus Israel oder Spanien: Die Strecken variieren, sind jedoch keinesfalls stets die kürzesten. Was wir mühelos auch lokal produzieren könnten (Äpfel, Tomaten) wird dennoch über den halben Globus transportiert und ist entsprechend nicht mehr frisch und verursacht den Verbrauch fossiler Brennstoffe.

Bio fördert keine transparente Nahrungskette

Genau die langen Transportwege, vielen Mittelsmänner und der mangelnde lokale Bezug verhindern den Aufbau einer transparenten Nahrungskette. Dies ermöglicht und fordert Lebensmittelskandale geradezu heraus und es erschwert den Erhalt von Familienbetrieben. Kommunale Netzwerke gehen verloren und die wirtschaftliche Grundlage besonders ländlicher Gemeinden leidet.

Aber Bio ist doch trotzdem immer gesund, oder?

Praktisch alles kann Bio-zertifiziert werden. Auch Zucker. Bio-Zucker ist jedoch noch immer Zucker, mit all seinen potentiell negativen Nebenwirkungen. Und Bio-Weizen ist noch immer Weizen, auch er enthält Gluten und andere Anti-Nährstoffe.

Bio-Produkte im Vergleich zu ihren konventionellen Pendants sind daher per se keinen Deut gesünder als Zigaretten, denen man Filter aufsteckt. Der Marketing-Trick ist übrigens der gleiche: Ein Produkt weniger ungesund machen und es dabei als gesund verkaufen.

Ob Bio ungesund ist, hängt vom Produkt ab. Und von der verzehrten Menge. Das Siegel schützt auf keinen Fall vor dem Verzehr ungesunder Lebensmittel.

Was ist Bio?

Bio ist vornehmlich ein Etikett, das nur wenig Aussage über das Produkt trifft. Es suggeriert die Lösung aller Probleme, ist jedoch selbst Teil des Problems. Der Gedanke ist ein Schritt in die richtige Richtung, doch die aktuelle Ausführung führt in eine Sackgasse.

Frei nach Eliot Coleman:

"Bio ist ein Industrieprodukt. Es imitiert die chemielastige, die konventionelle Landwirtschaft mit anderen Regeln. Sie betrachtet die Umwelt als unzureichend, greift zu Bio-Dünger aus der Tüte oder Flasche, zu Bio-Insektiziden. Sie behandelt die Symptome von Pflanzenstress – Schädlinge und Krankheiten – mit Bio-Waffen. Diese Bezieht sie aus dem industriellen Netzwerk der Bio-Lieferanten, welches ihnen diese teuren Lösungen gerne verkauft. Das Ziel der Bio-Etiketten ist, die Richtlinien zu befolgen und internationale Abkommen zu achten. Für die Industrie ist dies eine akzeptable Variante der chemiebasierten Landwirtschaft, leicht zu quantifizieren und zu kontrollieren. Das System setzt die Abhängigkeiten der Landwirte von Mittelsmännern und Düngemittellieferanten fort."

Aber irgendwie müssen wir uns doch ernähren. Wie soll das sonst gehen?

Es gibt zahlreiche Ansätze, Landwirtschaft zu betreiben – oder Lebensmittel zu erzeugen – und zugleich die genannten Kritikpunkte positiv zu adressieren. Sie alle bedingen jedoch einen Perspektivwechsel. Die Frage darf offenbar nicht mehr lauten "Wie kann ich Lebensmittel Erzeugen und dabei möglichst viel Geld verdienen?"

Stattdessen lautet eine Lösung "Wie kann ich Lebensmittel Erzeugen, ohne der Umwelt zu schaden?" Diese Frage bedeutet nicht, dass dabei kein wirtschaftlicher Profit entstehen kann. Dafür, dass Lebensmittelerzeugung, Landheilung und Profit vereinbar sind, gibt es zahlreiche Beispiele, darunter Joel Salatin, Dan Barber, Landwirtschaftsgemeinschaftshöfe, Permakultur und die vielen biodynamische Ansätze.

Lebensmittelerzeugung im Einklang mit der Natur bedeutet nicht Verzicht auf Profit, sondern eher langsameres Wachstum. Es bedeutet auch den Wiederaufbau und den Erhalt lokaler, kommunaler Strukturen und menschlicher Beziehungen.

Das Bio-Siegel mag auf einem sinnvollen und zukunftsweisenden Gedanken basieren. Wichtig ist jedoch nicht der Aufkleber, sondern die Ausführung.

Sollte ich also keine Bio-Produkte mehr kaufen?

Verglichen mit den Produkten aus der konventionellen Landwirtschaft, sind Bio-Produkte fast immer die bessere Wahl für Ihre Gesundheit, den Geschmack und die Umwelt. Das Gute sollte nicht der Feind des Besseren sein. Dennoch sind Bio-Produkte nur ein winziger Schritt, der zugleich in eine Sackgasse führt. Eine weitere Unterstützung des industriellen Bio-Systems wird langfristig offenbar keine Lösung bringen. Ein Bio-Landwirt ist nicht automatisch der bessere Landwirt. Relevant ist die Methode, nicht das Zertifikat.

Wenn Sie wirklich eine Veränderung herbeiführen möchten, empfiehlt es sich, die oben genannten Lösungen zu wählen. Das heißt: Regionale, saisonale Lebensmittel zu kaufen und gegebenenfalls die solidarische Landwirtschaft als Lieferanten für ihre Lebensmittel zu wählen.

Das Bio-Siegel präsentiert sich auf Kosten vieler Landwirte als einfacher Ausweg aus der konventionellen Landwirtschaft, verschleiert jedoch mehr Probleme als es effektiv löst. Bio-Landbau ist nicht per se besser oder schlechter für uns oder die Umwelt. Relevant ist nicht das Zertifikat, sondern die Methode und die Einbindung in die Nahrungskette als Ganzes. Wir sollten uns über jeden Landwirt freuen, der bereit ist, sich mit dem Ziel, etwas zum Positiven verändern, in dieses Geschäft begibt. Und ihn unterstützen – und zwar möglichst direkt: Also regional.

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41 Kommentare zu “Ist Bio ungesund und umweltschädlich?

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  1. OvO

    Hm, ich stehe dem Artikel gespalten gegenüber.

    Ich gebe dir in den Punkten absolut recht dass das Biosiegel natürlich kein Garant für eine absolut gesunde und perfekte Ernährung ist. Zum Einen ist es, wie du schon sagst, sinnvoller sich auch ein Bild über die Marke (und ihre Methoden) zu machen die man da kauft. Da gibt es ganz erhebliche Unterschiede. Besonders wenn es um Tierprodukte geht. Und es gibt auch Marken die bessere Qualität bieten als Bio und das ganz ohne Zertifikat (soweit mir bekannt) wie zb Kerrygold.

    Zum Anderen bleiben zb. Getreideprodukte natürlich ungesund da es keine artgerechte Nahrung für den Menschen ist. Da ändert auch das Siegel nichts dran. Mehr Irreführung als gewohnt kann ich da aber nicht erkennen. Bio ist natürlich auch ne Industrie wo ein Wettbewerb stattfindet. Und die Werbemethoden sind nicht anders als zuvor. Aber wenn man sich wirklich mit gesunder Ernährung auseinandersetzen möchte dann sollte man da doch von selbst drauf kommen können. Von daher erzeugt diese harsche Kritik ein Fragezeichen in den Kopf.

    Nichts desto trotz bieten Bioprodukte doch eine erhebliche qualitative Verbesserung. Das ist zumindest meine Erfahrung. Das merke ich an meiner steigenden Gesundheit und am Geschmack der Lebensmittel seitdem ich gewechselt bin. Wenn man sich ne zeit lang an Bio gewöhnt hat und dann nach konventionellen Lebensmitteln greift schmecken diese einfach widerlich extrem süß und chemisch. Besonders stark ist mir das zb. beim Ketchup aufgefallen. Zucker und Tomate mag in beiden drin sein aber das Verhältnis von Qualität und Quantität ist ein völlig anderes. Auch bei Äpfeln und Fleisch ist mir dieser riesige Unterschied aufgefallen. Und ich schaue nun nicht bei absolut jedem Lebensmittel auf die Marke.

    Aus meiner Sicht werden die Negativpunkte hier deutlich zu stark betont und die Positiven deutlich zu leise. Bio ist sicher nicht das Maß aller Dinge aber es bietet einen guten Einstieg. Eine regionale (Selbst-)Versorgung wäre natürlich optimaler. Aber das ist eben nicht zu jeder Zeit an jedem Ort möglich. Und da bietet Bio einen guten Übergang oder Zwischenlösung. Gegenüber Werbeversprechen sollte man prinzipiell skeptisch sein. Ganz egal was von wem wie angepriesen wird.

  2. Wolfram Beer

    das Biosiegel der EU ist tatsächlich ein ziemlich fauler Kompromiß, aber”Bio” so generell schlecht darzustellen, halte ich für üble Demagogie und total unsinnig. Die Befürworter von billiger “konventioneller” Ware werden sich bei der Lektüre Ihrer fragwürdigen Thesen die Hände reiben.
    Sollten Sie beabsichtigt haben, den Anbau und den Genuß von puren und unverfälschten, also ursprünglichen Lebensmitteln zu propagieren, war das eine gute (von mir unterstellte) Absicht, aber nach Schulnoten beurteilt, kann ich leider nur ein “ungenügend” geben , da die Ausführungen total am Thema vorbei gingen.
    Eine sinnvolle Aktion wäre bspw. , darum zu kämpfen, den “konventionellen” diese Bezeichnung abzuerkennen und diese Lebensmittel nur noch mit chemisch/industriell produziert zu kennzeichnen.

    1. Felix

      das Biosiegel der EU ist tatsächlich ein ziemlich fauler Kompromiß, aber ”Bio” so generell schlecht darzustellen,

      Herr Beer,
      Ihnen scheint entgangen zu sein, dass im kontext dieses Artikels Bio eben genau nur das Bio-Siegel der EU meint, wie dort auch ausdrücklich steht:

      “Bio nach EG-Öko-Verordnung (im Folgenden einfach ‘Bio’)”

      Im übrigen differenziere ich mehrfach ausdrücklich zwischem eben jenem flachen Bio-Begriff und dem ökologischen Landbau. Schade, dass Ihnen das entgangen ist.

  3. Sebastian

    Jap das mit dem “Bio ist nicht gleich Bio” hab ich auch schon öfters gelesen und gesehen.
    Die Ernährung und die “bewusste” Ernährung ist wieder in aller Munde also versucht man das eben auf diesen Weg gut zu vermarkten.
    Ich weiß nicht ob es sowas in jeder größeren Stadt gibt aber :
    Bei uns zum Beispiel in Wien hat man die Möglichkeit beim Naschmarkt die ganzen kleineren Privatbauern aus der Umgebung anzutreffen , die 6 Tage die Woche ihre Produkte direkt anbieten.
    Ist zumindest eine Alternative und vom Preis/Leistungsniveau sehr gut .

  4. Maximilian

    Hey,

    ich habe dich grade wiederentdeckt! Paleo war gut für mich, aber ich habe zuviel Fleisch gegessen und bin krank geworden.
    Jetzt bin ich Vegetarier und sollte wieder weniger(kein) Getreide essen 😉

    Zum Gemüse: Mangels regionaler guter Ware(und das mitten in NRW) bestelle ich bei lebegesund.de.
    Das Zeug ist genauso teuer wie im Bioladen, aber deutlich frischer und leckerer. Hast du Erfahrungen mit denen?
    Dass man solche Glaubensgemeinschaften eher nicht unterstützen sollte ist mir klar, aber mein Essen ist da irgendwie wichtiger…

  5. Mella

    Hey,

    sehr gelungener Artikel! Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie Menschen durch das Bio-Siegel manipuliert werden.

    Die Bio-Industrie vermittelt das Gefühl, als wäre alles wo Bio draufsteht auch automatisch gesünder. Doch wenn man die Regale eines Bioladens durchquert und die vielen Fertignahrungsmittel durchkämmt, die auch dort vorzufinden sind, kommt einem doch etwas komisch vor! Und genau das ist ja auch der springende Punkt, die Zutaten sind teilweise noch immer die selben, nur das es halt Bio ist. Doch auch zum Beispiel der Geschmacksverstärker Glutamat steckt in ähnlicher Form in Bio – nur halt eben als Hefeextrakt gekennzeichnet.

    Es gibt meiner Meinung aber auch Nahrungsmittel, die anhand ihrer Zutatenliste tatsächlich besser als in herkömmlichen Supermärkten sind. Ein Beispiel ist Erdnussbutter. Ich, als kleiner Erdnussbutter-Junkie achte besonders darauf, dass weder Zucker noch Öl beigemischt ist. Tja, und nur im Bioladen finde ich die Variante, wo tatsächlich nur Erdnüsse und Meersalz drin ist – im Supermarkt halt nicht. Deswegen finde ich es sehr wichtig, dass, insbesondere wenn man sich gesund ernähren möchte, immer auf die Zutatenliste schaut – egal ob im Supermarkt oder im Bioladen!

    Sonnige Grüße

  6. Sebastian R.

    Danke für den Artikel und allgemein deine Website. @hanns: schöner Vergleich.
    Hier bei uns gibt es zum Glück einen Bioland Hof den ich bald besuchen werde. Besser, laut Liste, wäre natürlich Demeter..Mache mir jede Woche einen großen Topf Knochenbrühe und will echt nur das möglichst beste Fleisch/Knochen/Gemüse drin haben..

  7. Elisa

    Hallo Zusammen,

    achherrje, ich weiß garnicht wo ich anfangen soll. Ersteinmal DANKE!! ich habe so gut wie immer das gefühl mit diesem problem alleine darzustehen. ich brauche für einen einkauf so an die 2 stunden, weil ich “richtig” einkaufen möchte. ich gucke mir jedes achso kleine produkt genau an, um herauszufinden, WO es herkommt, WER es herstellt (was besonders bei den discount produkten wahnsinnig schwer ist) und wie viele menschen dadurch leiden, indem sie nicht fair bezahlt werden, oder unter richtig schlechten arbeitsbedingungen leiden müssen… das ist so anstrengend!! ich verzichte schon auf alles mögliche (was mir nicht so viel ausmacht, weil die deutschen produkte sind ja wirklich vielfältig!), aber wie bekommt man die anderen dazu, dies auch zu tun. von ihren angelernten verhalten abzuweichen? jeder weiß doch, dass es zum beispiel kein tshirt für 5€ geben kann. irgendjemand muss dafür “büßen” genauso wie bei den eiern. um welchen preis? das frage ich mich tag für tag :/

    Eigentlich wäre es ja so einfach, man (der staat?) würde nur nicht reich werden.

    also: was sollen wir machen? Was kann ich machen?

    1. Felix

      Mach dir keine Gedanken darüber, wie du andere Menschen dazu bringen kannst, etwas anders zu machen. Mach es selbst, das reicht. Mach dir weiterhin Gedanken beim Einkaufen, kaufe regionale Ware, kaufe möglichst direkt beim Erzeuger, damit ist meist schon viel gewonnen.

  8. JB

    Schon im Jahr 1977 haben schlaue Leute im Rahmen der beginnenden LowFat-Kampagnen in den USA (sinngemäß) gesagt:”Wer glaubt dass die Menschen mehr Brokkoli essen, weil es jetzt Ernährungsrichtlinien gibt, ist verrückt. Wenn die Parole heißt, weniger Fett ist gesund, dann wird die Industrie LowFat(auf deutsch:Light)-Produkte entwickeln und sie als gesund vermarkten. Im Supermarkt wird es Regale über Regale geben, voll mit Junkfood, das mit LowFat (Light) und gut für die Gesundheit beworben wird.” Den Erfüllungsgrad dieser Prphezeihung kann man in unseren Supermärkten jeden Tag überprüfen. Jetzt muss man nur noch 30 Jahre weiter schalten und “LowFat” durch “Bio” ersetzen.
    Und so ist der Biosupermarkt oft nur ein umgelabelter Abklatsch des normalen Supermarkt. Da laufe ich durch und sehe “BIO”-Äpfel aus Spanien (Stichwort Almeria: Pestizide, Wasserknappheit, Ausbeutung, Menschenrechte). Ich kann mir ein Schmunzeln nicht verkneifen, wenn ich dort abgepackte BIO-Wurst liegen sehe, die mit den gleichen industriellen Prozessen hergestellt wurde und den gleichen bunten Bildern beworben wird wie konventionelle Wurst, die als gesund, weil fettarm, angepriesen wird und bei der das Streck- und Anfüttermittel Zucker durch den ganz tollen und mega-gesunden Rohrzucker ersetzt wurde.

    Die Illusion, im Supermarkt gäbe es Nahrungmittel, wird duch die Illusion, im BIO-Supermarkt gäbe es gesunde Nahrungsmittel (bzw. im Supermarkt gesunde BIO-Nahrungsmittel) ergänzt, in der Hoffnung auch die letzten Zweifler einzulullen und im System zu halten.

    Ich erwische mich bei dem Gedanken milde über die armen BIO-Gläubigen lächeln zu wollen und erschrecke doch heftig, wenn ich, angeregt durch Deinen Artikel, beginne darüber nachzudenken. Wie kann es sein, dass es in Deutschland common sense ist, “BIO” mit “gesund” in direkten Zusammenhang zu bringen, obwohl es dafür keinerlei Anhaltspunkte gibt? Welche Mechanismen lassen uns so etwas glauben und wie können wir (auf breiter Ebene) dagegenwirken?

    Felix, du hast das Offensichtliche sehr schön und knackig formuliert und noch dazu mich angeregt darüber nachzudenken, sich das einer breiten, auch der uninteressierten, Masse nahebringen lässt. Felix, danke für diesen hervorragenden Artikel!

    PS.: Nur noch schnell als Ergänzung zu Deinem Artikel: Ich weiß nicht, ob es zentrale Strategie oder nur angenehmer Nebeneffekt ist, aber allein der Prozess der BIO-Zertifizierung (Reglementierung, Kosten, Einbindung in internationale Strukturen) ist geeignet kleinbäuerliche Strukturen und lokale Wirtschaftskreisläufe zu Gunsten industrieller Landwirtschaft zurück zu drängen. Diese kleinbäuerlichen Strukturen und lokalen Wirtschaftskreisläufe sind aber das Einizge System, in dem gesunde Nahrungsmittel produziert werden können.

    1. Felix

      Ich weiß nicht, ob es zentrale Strategie oder nur angenehmer Nebeneffekt ist,

      da es ein industrielles System ist, kannst du davon ausgehen, dass es Teil der Strategie ist, die Produktion zu zentralisieren und kleine Betriebe auszuschließen.

  9. Lieschen Müller

    So dermaßen pauschal ist das Ganze eine ziemliche Klatsche für diejenigen Bio Bauern, die sich seit Jahrzehnten genau um das bemühen, was du wunscht. Als Waldorfkind bin ich mit deinen Ideen schon vor 40 Jahren groß geworden. Ich habe die Bauern kennen gelernt, die das alles seit Jahrzehnten schon tun.

      1. Lieschen Müller

        Dann schreib Biosiegel, wenn du Biosiegel meinst. Bio umfasst eben auch die Guten. Insbesondere Demeterbauern sind echte Überzeugungstaeter.

        1. Felix

          Lies’ den Beginn des vierten Absatzes, dort ist deine “Forderung” für den gesamten Text erfüllt.

          1. Lieschen Müller

            Da ich mich nicht verständlich ausdrücken konnte, hole ich etwas weiter aus.
            Als meine Großmutter vor über 80 Jahren auf die Rudolf-Steiner-Schule ging, lernte sie dort bereits alles, was wir heute noch fordern. Dass man Tiere artgerecht halten muss, dass man die Natur nicht ausbeuten darf, dass sie Zeiten der Ruhe braucht…
            Und sie lernte die ersten Biobauern kennen. Als Anthroposophen hatten sie alle auch einen an der Waffel und waren esoterisch ohne Ende. Aber sie sind seit Jahrzehnten unsere Vorreiter.
            Ich war in den 1980er Jahren von der Schule aus auf einem Bio Bauernhof. Dort wurde die Kuh von Hand gemolken, um sie mit Achtung zu behandeln. Alles, was du hier zu Recht forderst, fordern Biobauern teilweise seit Jahrzehnten.
            Dann kam die Zeit, in der konventionelle Bauern merkten, dass sie mehr verdienen, wenn sie bio auf ihr Zeug schrieben. Das Eu-Siegel sollte einen Mindeststandard festlegen. Seit dem gibt es neben Biobauern auch Eu-Siegel-Bauern. Diese kritisierst du zu Recht. Allerdings wird an keiner. Stelle deutlich, dass es auch noch die echten Biobauern gibt, die seit den 1920er Jahren das tun, was du hier zu recht forderst. Diese leiden seit es das Siegel gibt, doppelt. Zu denen, die sie nicht ernst nehmen, kommen ihre ehemaligen Kunden hinzu, die jetzt halb so teure “Bio”-Karotten aus Ägypten kaufen.
            Wer bio nur aus Aldi kennt, wird nach deinem Artikel nicht mehr auf die Idee kommen, echte Biobauern zu suchen.
            Das finde ich vor allem deswegen argerlich, weil es genau die trifft, die das tun, was wir hier uns alle wünschen.

          2. Felix

            Wer bio nur aus Aldi kennt, wird nach deinem Artikel nicht mehr auf die Idee kommen, echte Biobauern zu suchen.

            Und wie gedenkst du diese Behauptung zu belegen? Unterstellst du tatsächlich allen Lesern, sie seien unfähig, zu denken und eine andere Entscheidung zu treffen?

  10. Groschenreiter

    Hallo Felix,

    Gratuliere zu diesem tollen Artikel. Vor allem, weil ich in einem meiner letzten Artikel das Thema “Wildwuchs Gütesiegel” und in diesem Zusammenhang Bio – Lebensmittel zumindest angerissen habe. Dein Artikel hat aber bei mir dafür gesorgt, dieses Thema komplett neu zu überdenken. Danke für den Denkanstoß. Werde in Zukunft öfter vorbeischauen. LG Groschenreiter

  11. sfast

    Der Clou dahinter ist meiner Meinung nach, dass man versucht ein Problem des Kapitalismus (Leitmotiv = Profit) mit den Mitteln des Kapitalismus zu regulieren versucht. Das grundsätzliche Motiv des Einzelnen sich am Markt zu behaupten bleibt gleich. Da ist es auch kein Wunder, dass sich das Problem mit anderen Bedingungen reproduziert.

    Das Bio-Siegel ist eine Methode die Produktionsbedingungen undurchsichtig zu halten. Dahinter stecken teilweise sehr marginale Veränderung in den Haltungsvorschriften.

    Lokalität wird ein ganz entscheidender Faktor sein um den ersten Schritt in die richtige Richtung zu machen (Nachhaltigkeit). Der Wert eines Landwirtes sollte sich nicht über seinen Profit generieren, sondern darüber sein Umfeld gut versorgt zu haben.

    Es läuft auf die Frage heraus: Wie wird Belohnung für Verhalten institutionalisiert? Noch geschieht das in nahezu jeder Hinsicht über Profit.

  12. Richard

    Voll und ganz einverstanden – gilt auch für die Schweiz (wo ich lebe). Das Problem ist (gilt sicher auf für D): woher wirklich sauber produzierte Lebensmittel/Fleisch bekommen? Das ist nicht nur eine Frage des höheren Preises (den ich gerne zu bezahlen bereit wäre, was aber für weniger gut Verdienende, von denen es gerade in Deutschland mit seinen Tiefstlohnjobs und Hartz IV sicher mehr gibt, schlicht das Budget sprengt), sondern auch der Transaktionskosten (v.a. allem Zeit/Gelegenheit): als 100% Angestellter, aus dem Haus um 6:00, zurück in der Regel nicht vor 18:30, habe ich unter der Woche schlicht keine Zeit, um den Märkten nachzugehen. Und am Samstag findet der nächste Markt in 30 km Entfernung von mir statt – auch nicht gerade ökölogisch. jedesmal 60 km zu fahren. nur um am Markt bessere Lebensmittel einzukaufen. So gibt’s denn halt häufig Supermarkt-Bio.

    1. Felix

      Hallo Richard,
      das klingt jetzt bestimmt härter, als es gemeint ist. Aber: Jeder von uns hat am Tag 24 Stunden zur Verfügung. Es liegt bei jedem, seine Prioritäten zu setzen. Und wenn die nicht bei den ‘besten’ Lebensmitteln oder der Verbesserung der Rahmenbedingungen für alle liegen, ist das legitim – liegt dennoch in der Verantwortung des einzelnen.
      Um dir einen Lichtblick zu geben: Frag’ mal in deiner Nachbarschaft herum, wer da noch interessiert ist. Eine Einkaufsgemeinschaft ist schnell gegründet und aus so etwas wächst schnell eine blühende Kultur, die noch viel mehr möglich macht. Es gibt verschiedene Ansätze. Wenn der Käufer nicht zum Markt kommt, muss der Markt eben zum Käufer…

      1. Alex

        Ja, es gibt solche Modelle, die auch funktionieren. Ich bin selbst in so einer Gemeinschaft. Aus einer kleinen Gruppe sind über die Jahre jetzt wohl 6000 Mitglieder geworden —> http://www.vg-dresden.de/
        Die erste Milchflasche, die ich da ausgetrunken habe war eine Offenbarung. Die Kühe habe ich mir inzwischen auch angesehen. Manchmal ist die Milch im Laden auch ALLE. Das ist für mich ein GUTES Zeichen und ich würde DARÜBER niemals schimpfen. Diese Sache ist durchaus symbolisch.
        Danke Felix für Deine Seite, ich lese hier viel und empfehle Dich auch oft “Themenanfängern” weiter.

  13. Maddy

    Auch regionale Produkte wie aktuell unter anderen von rewe oder Edeka beworben sind keine Lösung. Hier werden die Produkte in die Region “importiert” und dann dort hergestellt bzw zusammen gesetzt. Gelabelt wird es dann “aus der Region”. Also sollte man auch da aufpassen. Am besten man baut sich ein vertrauenswürdiges Netzwerk auf, mit Händlern aus der Region :-)

    1. Felix

      Natürlich sollte auch ein regionales Produkt echt regional sein und nicht nur über ein entsprechendes Labels verfügen. Auch da ist der Verbraucher wieder gefragt, selbst zu denken und Verantwortung zu über nehmen.

    2. balabushka

      Ein Lösungsansatz für dieses Problem – keine Produkte kaufen, die einen Barcode auf der Verpackung haben.

      Das funktioniert natürlich nicht immer…

  14. Maru

    Hallo Felix,
    mir hätte als (zugegeben langer) Titel “Das Bio-Siegel nach EG-Öko-Verordnung ist gezielte Irreführung: Bio ist ungesund und zerstört die Umwelt” wesentlich besser gefallen.
    Vielleicht ist es für mich als Bio-Landwirtin ein wenig schwierig, meine Arbeit in einem grossen Titel als ungesund und umweltzerstörend bezeichnet zu sehen. Ich stimme aber deinen Argumenten voll und ganz bei. Und die EG-Verordnungen sind mir eh egal, ich lebe in Brasilien und hier haben wir das System der partizipativen Zertifizierung, wo sich die Bio-Landwirte ihre Grundsätze selber erarbeiten, statt sich von Bürokraten gängeln zu lassen, die keine Ahnung von Natur, Landwirschaft, Gesundheit und Lebensmittel haben.

  15. Konrad

    Es geht aber hier lediglich um das “Bio-Siegel nach EG-Öko-Verordnung”, richtig? Also dieses hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Bio-Siegel. Ich kenne die Verbandsrichtlinien nicht genau, nehme aber an, dass einige der von Dir beschriebenen Probleme in den Verbänden (Demeter, Bioland, …) nicht oder so nicht auftreten. Aber: Danke für die ausführliche Beschreibung. Spätestens seit es “Bio” auch beim Aldi gibt ist mir klar, dass da was nicht ganz stimmen kann ;).

    1. Felix

      Erstmal ja. Dennoch sind die Verbände wie Bioland oder Naturland nicht frei von diesen Problemen. Auch dort gibt es diese ‘Kompromisse’ zugunsten des Profits, auch dort reicht das Siegel allein nicht aus. Leider. Mit anderen Worten: Die meisten dieser Verbände mögen einen Schritt weiter gehen als EG-Öko, jedoch in die gleiche Richtung: Eine Sackgasse. Demeter ist da eine Ausnahme, trotzdem sollte man immer selbst prüfen.

  16. Patrick

    Davon, dass auch Bio-Siegel keine Revolution sind, hab ich schon gehört. Aber mit ist ja trotzdem immer noch besser als ohne!? Wie sieht es denn mit z.B. Demeter-Produkten aus?
    Regional ist außerdem auch nur die halbe Wahrheit, oder nicht? Zwar schont das die Umwelt (z.B. durch kürzere Transportwege), doch woher weiß ich, ob dabei der Schaden nicht auch durch konventionelle Anbauweisen entsteht?

    1. Felix

      Wie sieht es denn mit z.B. Demeter-Produkten aus?

      Da ist die Warhscheinlichkeit größer, dass es “sinnvoll” produziert wurde. Wesentlich.

      Regional ist außerdem auch nur die halbe Wahrheit, oder nicht? Zwar schont das die Umwelt (z.B. durch kürzere Transportwege), doch woher weiß ich, ob dabei der Schaden nicht auch durch konventionelle Anbauweisen entsteht?

      Das kannst du bei regionaler Ware ja ganz einfach selbst prüfen, indem du den Betrieb selbst untersuchst.

        1. Felix

          Demeter ist tatsächlich der Verein, der auf dem Papier am meisten Sinn macht. Um das als Landwirt mitzumachen muss man schon so sehr einen an der Waffel haben ( im positivsten Sinn), dass es sich kaum um reine Profit Maximierung handeln kann. Das ist ein guter Weg, wie mir scheint.

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